E-Commerce wächst schneller als erwartet

08.12.2000 – Allen Unkenrufen zum Trotz scheint der Online-Handel in Deutschland zu boomen. Dies ist zumindest das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Untersuchung der Gfk.

Allen Unkenrufen zum Trotz scheint der Online-Handel in Deutschland zu boomen. Dies ist zumindest das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Untersuchung der Gfk.

Demnach haben in den Monaten September und Oktober insgesamt 3,1 Millionen Bundesbürger das Internet als Einkaufsstätte genutzt. Das entspricht einer Steigerung gegenüber den Monaten Juli / September von über eine Million Käufern. Laut bestellten diese Online-Shopper Waren im Gesamtwert von 676 Millionen DM. Am häufigsten wurden dabei Bücher im Internet erworben. Allein von den „neuen“ Käufern bestellten mehr als 600.000 Personen ihre Literatur online. Auch insgesamt gesehen hat diese Produktkategorie mit 1,4 Millionen Online-Käufern und einem Anteil von 13,2 Prozent am gesamten Online-Umsatz in September und Oktober die höchste Käuferreichweite unter allen Produktgruppen erzielt.

Während Männer im Mittel 154,- DM bei einer Bestellung insbesondere für eher technisch orientierte Produktgruppen ausgeben, erreicht der Bestellwert bei den Frauen im Schnitt "nur" 109,- DM je Online-Kauf. Investiert wird dabei vor allem in Bekleidung und Schuhe sowie in Güter des täglichen Bedarfs.

Im B2C-Bereich ist der Branchenprimus Amazon immer noch unangefochtener Spitzenreiter. Allerdings befinden sich unter den umsatzstärksten Top-10 Web-Adressen bereits fünf "Click and Mortar"-Handelsunternehmen, die neben der virtuellen also auch über eine physische Präsenz verfügen.

 


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