Marketer halten sich an die Spielregeln

08.12.2008 – Digitale Marketing-Richtlinien existieren nicht nur auf dem Papier. Bei den meisten Online-Werbeformen sind Beschwerden eher selten.

Digitale Marketing-Richtlinien existieren nicht nur auf dem Papier. Bei den meisten Online-Werbeformen sind Beschwerden eher selten.

Die britische , welche im Vereinigten Königreich die Einhaltung von Werberichtlinien überwacht, stellt dem Regelbewusstsein der Werbetreibenden ein gutes Zeugnis aus: Von 551 untersuchten digitalen Werbekampagnen entsprachen 97 Prozent den selbstauferlegten Standards. Nur 16 Fälle verletzten diese in irgendeiner Weise. Derzeit werden allerdings nicht alle Anzeigen im Netz von den Richtlinien erfasst. 70 Prozent der Werbeverantwortlichen, über die bei der ASA Beschwerden eingegangenen waren, fielen nicht unter die bestehenden Regelungen.

Zehn der 16 Beanstandungen entfielen auf die Bereiche Gesundheit und Kosmetik. Dabei wurden vor allem unlautere Methoden bei den Werbeformaten eMail-Marketing und Sponsored Search kritisiert. Virales Marketing, Podcast- und mobiles Marketing verursachten hingegen überhaupt keine Beschwerden. Die Ergebnisse der Untersuchung könnten das weitläufige Klischee ausräumen, dass das Internet sozusagen der wilde Westen der Medien sei, sagt Christopher Graham von der ASA.

Selbstregulierung scheint in der digitalen Werbewelt tatsächlich zu funktionieren. In den Bereichen, die von der ASA erfasst würden, sei die Einhaltung der Richtlinien in der Tat relativ hoch, so Graham weiter. Allerdings fallen in den Aufgabenbereich der ASA nur bezahlte Werbemöglichkeiten wie Pop-ups, Banner, eMail-Marketing, Suchanzeigen sowie mobile Textanzeigen und virales Marketing. Inhalte und Werbung auf Unternehmens-Websites werden hingegen nicht berücksichtigt.

 


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