10.12.2007 – Produktfälschungen sollen in 2007 geschätzte 600 Milliarden US-Dollar Umsatzeinbußen zur Folge gehabt haben. Eine Neuerung aus dem Bereich RFID soll jetzt davor schützen.
Produktfälschungen sollen in 2007 geschätzte 600 Milliarden US-Dollar Umsatzeinbußen zur Folge gehabt haben. Eine Neuerung aus dem Bereich RFID soll jetzt davor schützen.
Bisher konnten nicht einmal RFID-Tags die Echtheit eines Markenproduktes beweisen. Zu preiswert ist die Technologie mittlerweile, zu einfach war das Signal zu kopieren, so dass Markenpiraten Chips mit gefälschten oder kopierten Signalen an ihre Imitate anbringen konnten. Eine Eindämmung des Problems verspricht nun eine technische Neuerung, die der RF-Komponenten-Hersteller für RFID-Chips entwickelt hat. Für die auf 13,56 MHz funkenden Chips wurde in Kalifornien eine kryptographische Engine auf 64-Bit-Basis entwickelt, die Fälschungssicherheit und erhöhten Datenschutz im Bereich Tracking oder Payment gewährleisten soll.
Mit der Verschlüsselungstechnologie sollen individuelle Signaturen erzeugt werden, die damit für böswillige Zwecke unbrauchbar seien, so der Hersteller. Bei jeder Transaktion wird dabei eine einzelne Signatur erzeugt, die in der Folge für keine zweite Transaktion brauchbar sei. Laut Herstellerangaben liege die Fälschungssicherheit bei eins zu einer Trillion – das ist eine eins mit achtzehn Nullen. Außerdem sollen die neuen Tags einen – ebenfalls verschlüsselten – lückenlosen Besitznachweis liefern. So könne die exakte Produktherkunft, vom Hersteller über die unterschiedlichen Zwischenhändler, lückenlos nachverfolgt werden.
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