RFID wird Einkaufsberater

11.12.2007 – Neben der Inventur in Echtzeit und der Kontrolle der Warenbewegung kann RFID auch direkt am Kunden eingesetzt werden. Intelligente Umkleidekabinen plant jetzt die Metro Group.

Neben der Inventur in Echtzeit und der Kontrolle der Warenbewegung kann RFID auch direkt am Kunden eingesetzt werden. Intelligente Umkleidekabinen plant jetzt die Metro Group.

Im Rahmen ihrer Future Store Initiative erprobt die verschiedene Ansätze, um den Kunden-Service zu verbessern und die Lieferketten in Vertrieb und Logistik transparenter und effizienter zu gestalten. Neben der Nutzung von RFID-Technologie an 180 Standorten in Deutschland stattete die Metro Group auch mehr als 30.000 Einzelteile in der Herrenabteilung der Galeria Kaufhof in Essen mit RFID-Transpondern aus. Ausgelesen werden die Tags berührungslos durch RFID-Lesegeräte im Wareneingang der Filiale sowie zwischen den Lagerräumen und der Verkaufsfläche. Der Anbieter MicroStrategy liefert dazu eine Vielzahl an Berichten, die sich automatisch erneuern, wenn die Waren physikalisch bewegt werden.

Zudem kündigte die Metro Group Tests der so genannten „intelligenten Umkleidekabine“ an, die Kleidungsstücke anhand ihrer RFID-Tags erkennt und dem Kunden auf einem Display in der Kabine Informationen zu den Waren, wie beispielsweise Preis, Material, Pflegehinweise, verfügbaren Größen und Farben zeigt. Für die Zukunft sei eine Empfehlungssystem, ähnlich wie in Online-Shops geplant, bei dem Informationen zu passenden Produkten geliefert werden. So bekomme Kunde, wenn er beispielsweise eine bestimmte Hose anprobiert passende Hemden auf dem Bildschirm angeboten.

 


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10.12.2007 – RFID noch sicherer durch Verschlüsselung

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26.11.2007 – RFID: Kosten-Nutzen durchgespielt

21.11.2007 – Funkende Bücher


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