Onlinehandel baut Bestell- und Lieferservice aus

13.12.2001 – eShopper können sich jenseits des großen Teichs zunehmend besser auf Verfügbarkeits- und Lieferaussagen ihrer Händler verlassen.

eShopper können sich jenseits des großen Teichs zunehmend besser auf Verfügbarkeits- und Lieferaussagen ihrer Händler verlassen.

Zu diesem Ergebnis gelangt der aktuelle e-Fulfillment Report von , der am gestrigen Mittwoch der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Demnach haben die amerikanischen Online-Händler in diesem Jahr erstmals echte Nutzerfreundlichkeit beim eShopping geliefert. Zum Beleg warten die Analysten gleich mit einer ganzen Reihe von Zahlen auf:

So bieten 72% der Anbieter die Möglichkeit, die Verfügbarkeit ihrer angeboten Artikel zu prüfen und damit tatsächlich zu gewährleisten. Vor 12 Monaten waren es gerade einmal 38%. 98% der eTailer schicken sodann – nach erfolgter Bestellung – eine Auftragsbestätigung per eMail. 2000 unternahmen dies erst 81%. Und auch in Bezug auf Lieferzusagen scheint inzwischen ein seriöserer Ansatz vorzuherrschen. Das Motto lautet dabei offenbar: Keine Versprechen, die man nicht halten kann. Vor diesem Hintergrund jedenfalls haben die eShops vielerorts ihre Zeitfenster für die Lieferung auf 10-14 Tage ausgedehnt, obgleich die Waren durchschnittlich bereits nach rund 7 Tagen ihren Bestimmungsort erreichen. Vor einem Jahr lag der Anteil der vor allem in Bezug auf den Liefertermin nicht einwandfrei zugestellten Bestellungen bei immerhin 67% und 12% davon verfehlten sogar die Maßgabe einer pünktlichen Lieferung vor dem Weihnachtsfest.

Der Abschluss eines Bestellvorgangs dauert in den USA inzwischen ein wenig länger als in der Vergangenheit. Durch die Ausweitung des Warenangebots benötigen kaufwillige Surfer dabei inzwischen durchschnittlich gut 13 Minuten, während sie im Vorjahr bereits innerhalb von 10 Minuten die Ladentore wieder passierten. "Trotzdem immer noch schneller als bei den meisten Einkäufen im stationären Handel", findet Bob Mann von Accenture.

Die wachsende Zuverlässigkeit hat indes ihren Preis: Boten im vergangenen Jahr noch immerhin 14 der untersuchten Online-Shops eine kostenlose Lieferung ihrer Bestellungen an, sind es in diesem Jahr noch gerade einmal deren zwei.

 


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