Mobile Banking auf der Überholspur

14.12.2000 – Auf der Suche nach neuen Vertriebs- und Kundenbindungsmöglichkeiten haben die europäischen Banken eine neue Einnahmequelle gefunden: Mobile Banking.

Auf der Suche nach neuen Vertriebs- und Kundenbindungsmöglichkeiten haben die europäischen Banken eine neue Einnahmequelle gefunden: Mobile Banking.

Die Marktforscher von prognostizieren dem Mobile Banking in einer neuen Studie einen regelrechten Boom in naher Zukunft. Allein die Anzahl der Mobile Banking Zugänge soll von momentan 1,8 Millionen bis 2004 auf stolze 31,8 Millionen in die Höhe schnellen. Schon heute sind 14 Prozent aller Online-Banking Zugänge in Europa auf Mobile-Banking zurückzuführen.

Die gestiegene Bedeutung des Mobile Banking spiegelt sich auch in den Investitionsvolumen der Banken wider. Während in diesem Jahr noch 31,8 Millionen US$ für IT-Technik in diesem Bereich ausgegeben werden, sollen es in vier Jahren bereits 344 Millionen US$ sein.

Momentan sind viele mobile Bankzugänge noch auf eine reine Informationsabfrage (Kontostand, Börsenkurse etc.) beschränkt. Immer mehr Anbieter gehen jedoch dazu über, auch Transaktionen per Handy zu ermöglichen. Und hier sehen die Auguren von IDC auch die wahre Killer-Applikation für Mobile-Banking.

Innerhalb Europas gibt es bei der Verbreitung von Mobile-Banking noch starke regionale Unterschiede. Während in Skandinavien bereits 48 Prozent aller Banken diesen Service anbieten, findet man in Südeuropa (Italien, Spanien) lediglich bei 5 Prozent der Banken Mobile-Banking im Angebot. Deutschland nimmt mit 13 Prozent einen Platz im europäischen Mittelfeld ein.

 


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