16.12.2008 – Mit Werbeanzeigen überfrachtete Webseiten kommen beim Publikum nicht gut an. Für Werbetreibende ist das richtige Maß entscheidend.
Mit Werbeanzeigen überfrachtete Webseiten kommen beim Publikum nicht gut an. Für Werbetreibende ist das richtige Maß entscheidend.
Einer Umfrage des US-Marktforschungsunternehmens zufolge sind mit Werbeanzeigen überfrachtete Webseiten für Marketer, Werbeträger und Nutzer gleichermaßen unattraktiv: 75,5 Prozent der befragten Nutzer sagten aus, dass mit Werbung vollgestopfte Seiten ihre Aufmerksamkeit bezüglich einzelner Anzeigen erheblich vermindern würden. Obwohl Werbung auf Internetseiten generell akzeptiert werde, liegt die Toleranzschwelle für die Werbe-Reizüberflutung recht niedrig: 29,9 Prozent der Nutzer verlassen überfrachtete Websites sofort; Frauen mit 32,1 Prozent eher als Männer mit 27,5 Prozent.
Zu viele Anzeigen haben auch einen negativen Effekt auf die beworbenen Produkte und Dienstleistungen. Für 52,4 Prozent der Befragten sinkt die Zuneigung zu einem beworbenen Produkt, wenn es auf einer mit Werbung vollgestopften Webseite präsentiert wird. Auch hier fällt die Abneigung der Frauen mit 56,4 Prozent deutlich stärker aus der als die der Männer mit 48,3 Prozent. Mit zunehmenden Alter sinkt die Toleranz für Werbefluten zudem erheblich: Während sich in der Altersgruppe der 18 bis 24jährigen nur 46,8 Prozent strikt gegen werbeüberfrachtete Websites aussprachen, lehnten dies 63,2 Prozent der Altergruppe ab 55 ab.
Laut Chuck Moran von Burst Media sei damit ein großes Problem der Werbeindustrie klar umrissen: Zuviel Werbung verdirbt das Geschäft. Werbetreibende sollten darauf achten, dass ihre Anzeigen in einem qualitativ hochwertigen Umfeld und möglichst exklusiv platziert werden. Hier die richtigen Entscheidungen zu treffen, sei entscheidend für den Umsatz und den Ruf eines Unternehmens, so Chuck Moran abschließend.
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