16.12.2008 – Obwohl die Nutzerzahlen in sozialen Netzwerken weiter steigen, erfüllen sich offenbar nicht alle Erwartung hinsichtlich der Werbeeinnahmen. Zuvor veröffentlichte Prognosen wurden nun korrigiert.
Obwohl die Nutzerzahlen in sozialen Netzwerken weiter steigen, erfüllen sich offenbar nicht alle Erwartung hinsichtlich der Werbeeinnahmen. Zuvor veröffentlichte Prognosen wurden nun korrigiert.
hängt die Latte ein wenig tiefer: Statt der ursprünglich erhofften Werbeeinahmen aus Web 2.0-Anwendungen von rund 1,8 Milliarden US-Dollar in 2009 gehen die Experten nun von etwa 1,3 Milliarden US-Dollar aus. Schuld daran sei die Rezession und das damit einhergehende, langsamere Wachstum der Geschäftsentwicklungen. 2008 und 2009 werde die Rezession voraussichtlich alle Formen der Online-Werbung in Mitleidenschaft ziehen, so eMarketer. Soziale Netzwerke, deren Geschäftsmodelle sich teils noch im Experimentalstadium befänden, werde es aber vermutlich besonders hart treffen.
Die Entwicklungsprognosen einzelner sozialer Netzwerke sehen kaum besser aus: So wurde die Prognose für MySpace von 755 Millionen US-Dollar Werbeeinnahmen um 22,5 Prozent auf 585 Millionen Dollar reduziert. Facebook soll nun anstatt der angestrebten 265 Millionen US-Dollar nur noch 210 Millionen US-Dollar verdienen. Trotz dieser Zahlen empfehlen die eMarketer-Analysten dennoch, soziale Netzwerke im Online-Werbegeschäft nicht komplett abzuschreiben. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei es wichtig, den bestehenden Kundenstamm zu halten. Soziale Netzwerke könnten hier wichtige Dienste leisten und eventuell auch zur Gewinnung von Neukunden beitragen, so Debra Aho Williamson von eMarketer.
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