16.12.2008 – Eine Prognose wirft einen Blick auf die Zukunft des Web. Experten rechnen übereinstimmend mit wachsender Transparenz, jedoch nicht zwangsläufig mit mehr Toleranz im Netz.
Eine Prognose wirft einen Blick auf die Zukunft des Web. Experten rechnen übereinstimmend mit wachsender Transparenz, jedoch nicht zwangsläufig mit mehr Toleranz im Netz.
Das US-amerikanische Forschungsinstitut hat zum dritten Mal in Zusammenarbeit mit der Elon University eine Studie veröffentlicht, in deren Mittelpunkt Expertenprognosen zur Zukunft des Internet stehen. Im Rahmen der Erhebung wurden unter anderem Internet-Aktivisten, Journalisten und IT-Fachleuten verschiedene Szenarien vorgelegt, denen sie entweder ihre Zustimmung oder Abweisung entgegenzubringen hatten. Eines der Ergebnisse: Geht es nach den Experten, werden, vor allem bedingt durch die Entwicklungen des Web 2.0, Unternehmen und Personen im Netz immer transparenter. 77 Prozent der Befragten stimmten mit dieser These überein.
Dagegen sind 55 Prozent nicht der Meinung, dass zugleich auch die persönliche Integrität und soziale Toleranz bis zum Jahr 2020 zunehme. Als weiteren Trend erachtet die Mehrheit der Fachleute das mobile Internet. So soll das Handy langfristig die Rolle der primären Kommunikationsplattform einnehmen. Zudem soll es zu einer immer stärkeren Entwicklung und Einbindung alternativer Eingabemethoden wie Sprach- und Gestenerkennung kommen. Der Prognose zufolge geht die verstärkte Nutzung des mobilen Netzes einher mit einem weiteren Zusammenwachsen von realem und virtuellem Leben sowie Arbeit und Freizeit.
An eine richtiggehende Revolution des Internet vermag die Mehrheit der Experten allerdings nicht zu glauben. Nur gut ein Fünftel der Befragten geht von einer völligen Ablösung der bisherigen Internet-Architektur durch ein Netz neuer Generation innerhalb der nächsten zwölf Jahre aus. Vielmehr vermuten die Fachleute eine stetige und schrittweise Weiterentwicklung der herkömmlichen Technologien. Die größte Bedeutung bei diesem Fortschritt schreibt die Prognose dabei dem Internet-Protokoll IPv6 sowie dem semantischen Web zu.
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