17.12.2008 – Im kommenden Jahr wird die öffentliche Verwaltung mehr für Informations- und Kommunikationssysteme ausgeben, als je zuvor. Zudem wird mit einer verstärkten Nachfrage nach IT-Services gerechnet.
Im kommenden Jahr wird die öffentliche Verwaltung mehr für Informations- und Kommunikationssysteme ausgeben, als je zuvor. Zudem wird mit einer verstärkten Nachfrage nach IT-Services gerechnet.
Bund, Länder und Kommunen werden im Jahr 2009 insgesamt 18,1 Milliarden Euro in IT und Telekommunikation investieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsinstituts TechConsult, wie der Branchenverband mitteilte. Das entspräche einem Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Erste Prognosen für 2010 sagen wenn auch in etwas geringerem Rahmen – weiteres Wachstum des staatlichen IKT-Etats in voraus. Moderne Informations- und Kommunikationssysteme würden Abläufe in der Verwaltung effizienter gestalten, Services für die Bürger verbessern und für wichtige innovative Aufträge in der ITK-Branche sorgen, erklärt BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer die Mehrausgaben.
Die öffentliche Hand wird der Studie zufolge im kommenden Jahr am stärksten IT-Dienstleistungen nachfragen. Dazu zählen unter anderem IT-Beratungsleistungen sowie das Outsourcing von IT-Systemen. Auf diesen Bereich entfallen aktuell etwa 7,4 Milliarden Euro. Für 2010 wird mit einem weiteren Zuwachs von weiteren 5,9 Prozent auf dann 7,9 Milliarden Euro gerechnet. Software mit Ausgaben von rund vier Milliarden Euro und Hardware mit Investitionen im Rahmen von 2,3 Milliarden Euro vervollständigen die Top-Drei der meist nachgefragten Hightech-Produkte und -Dienstleistungen im Jahr 2009.
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