Mit der eigenen Stimme bezahlen

17.12.2008 – VoicePay möchte die eigene Stimme als „Unterschrift“ für Zahlungsvorgänge etablieren: Kunden können nun Produkte aus TV- und Video-Werbung per eingeblendeter Telefonnummer sofort kaufen.

VoicePay möchte die eigene Stimme als „Unterschrift“ für Zahlungsvorgänge etablieren: Kunden können nun Produkte aus TV- und Video-Werbung per eingeblendeter Telefonnummer sofort kaufen.

Pay-TV der etwas anderen Art verspricht die britische mit ihrem Bezahldienst VoicePay: Die eigene Stimme soll fortan zur Autorisierung des Zahlungsvorgangs genügen. Nutzen lässt sich dies vor allem in der TV- und Video-Werbung. So können für das System angemeldete Unternehmen in jeder beliebigen TV-Sendung oder Online-Video-Werbung ein VoicePay-Logo, eine gebührenfreie Telefonnummer und einen einmaligen Produkt-Code platzieren.

Sobald ein bei VoicePay registrierter Kunde nach der Betrachtung eines entsprechend präparierten Videos die gebührenfreie Nummer anruft, kann er über den Produkt-Code und seine eigene Stimme das Produkt bestellen und bezahlen. Hierfür muss die eigene Stimme zuvor per Telefon mit ihren komplexen, individuellen akustischen Merkmalen gespeichert werden. Die Kaufabwicklung wird dann in Verbindung mit einer zuvor hinterlegten Kredit- oder Debitkartennummer abgeschlossen.

Durch die individuellen Produkt-Codes bietet sich das System zusätzlich als Marketing-Messinstrument an: Alle Kundenanrufe können zu den jeweiligen Werbespots und deren Abspielstationen zurückverfolgt werden; Werbetreibenden wird so die Überprüfung des Erfolgs bestimmter Werbekampagnen ermöglicht. Das VoicePay-Netzwerk soll nach Unternehmensangaben bereits in über 50 Ländern aktiv sein und kooperiert mit den marktbeherrschenden Kreditkartenunternehmen.

 


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