Auch Content bringt bald Geld

18.12.2000 – Wer sich im Web der Produktion redaktioneller Inhalte verschrieben hat, kann damit bislang kaum reich werden.

Wer sich im Web der Produktion redaktioneller Inhalte verschrieben hat, kann damit bislang kaum reich werden.

Glaubt man indes der neuen Studie "The Content Site Turnaround" von , so brauchen die Online-Content-Anbieter nur noch eine Durststrecke von knapp zwei Jahren zu überstehen, bis auch ihnen lukrative Erlöse winken.

Gilt Online-Werbung bis dato bestenfalls als ein angenehmes Zubrot, so wird sie sich demnach künftig als attraktive Einnahmequelle erweisen. Grund hiefür sei zum einen das sich verlangsamende Wachstum der Userzahlen in Verbindung mit der steigenden Nachfrage von Werbetreibenden nach bestimmten Zielgruppen. Auch würden immer mehr neue Unternehmen ins Netz strömen und dabei eigene Marketingaktivitäten entwickeln.

Top-Sites wie Yahoo! oder MySimon.com könnten ihre Werbeflächen dann möglicherweise sogar meistbietend versteigern, wobei aufgrund der größeren Nachfrage natürlich alternativ auch andere Angebote stärker in den Blickpunkt rücken. Der Vermarktung von gebührenpflichtigem Content sowie eigenen E-Commerce Aktivitäten durch die Online-Magazine, räumt Forrester dagegen weniger Erfolgschancen ein.

In diesem Jahr sollen die Einnahmen für Online-Werbung ein Volumen von 4,6 Milliarden US$ erreichen, im nächsten Jahr dann sogar 8,6 Milliarden US$. Das Marktvolumen bis 2005 schätzt Forrester auf etwa 27 Milliarden US$.

 


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