Wer kauft Wie im Netz ein?

19.12.2000 – Die neue A.T. Kearney Studie „Satisfying the Experienced Online-Shopper“ hat die Nutzungsgewohnheiten des Internet in ausgewählten Ländern untersucht und kommt dabei zu verblüffenden Ergebnissen.

Die neue A.T. Kearney Studie „Satisfying the Experienced Online-Shopper“ hat die Nutzungsgewohnheiten des Internet in ausgewählten Ländern untersucht und kommt dabei zu verblüffenden Ergebnissen.

So hat die Unternehmensberatung in Zusammenarbeit mit Infratest Burke die Verhaltensmuster von Usern in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Schweden und den USA untersucht. Michael Mollenhauer, Vice President bei identifiziert dabei zunächst ein gemeinsames Merkmal: Online-Kunden sind eigentlich traumhafte Kunden. Ein zufriedener Kunde ist in der Regel sehr treu und dementsprechend sollte der Kundenpflege ein entsprechend großer Stellenwert zukommen. Im Durchschnitt besitzt jeder Online-Shopper drei Lieblings-Websites, die von ihm immer wieder angesteuert werden.

Die Kaufgewohnheiten in den einzelnen Ländern variieren dabei indes stark: Während Japaner und Briten mit Begeisterung im Web einkaufen, sind Franzosen eher zurückhaltend und nutzen das Web derzeit vornehmlich als Informationsquelle. Deutsche wiederum lieben die Jagd nach Schnäppchen im Internet. Dabei gehören die Deutschen laut A.T. Kearney eher zu den Internet-Nachzüglern. Zugleich ist Deutschland aber auch das europäische Land mit dem größten Potential. Weiterhin sind die Deutschen mit jährlichen Online-Käufen von rund 2000 DM die ausgabefreudigsten Online-Shopper. Die hiesigen Internet-Nutzer scheinen jedoch vor allem Schnäppchen-Jäger zu sein: deutsche Surfer durchstöbern das Netz auf der Suche nach dem besten Preis, vergleichen Produkte und kaufen gegebenenfalls woanders.

Demgegenüber sind die Schweden wesentlich erfahrener im Umgang mit dem Internet und greifen seltener zum Telefon, um das Call Center des entsprechenden Unternehmen zu kontaktieren. Die Skandinavier bleiben jedoch bei den Ausgaben im Netz um 36 Prozent hinter den deutschen Shoppern zurück.

 


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