19.12.2008 – Überraschend viele Internetseiten verstoßen gegen eine oder mehrere grundlegende Datenschutzregeln. Nur eine Minderheit klärt über die tatsächliche Verwendung der Nutzerdaten auf.
Überraschend viele Internetseiten verstoßen gegen eine oder mehrere grundlegende Datenschutzregeln. Nur eine Minderheit klärt über die tatsächliche Verwendung der Nutzerdaten auf.
Mehr Datenschutz wäre ein guter Vorsatz für 2009: Laut den IT-Spezialisten von verstoßen 45 von 100 deutschen Websites gegen eine oder mehrere elementare Datenschutzregeln. Die Experten kritisierten dabei vor allem den Einsatz von Kontaktformularen ohne Datenschutzerklärung, die heimliche Erstellung von Webstatistiken und die Verwendung unsicherer eShop-Software. Als ebenfalls problematisch wurde die Einbindung von Werbung ohne Hinweis auf die hierdurch generierten Nutzerdaten bewertet.
Nur 17 Prozent der Website-Anbieter informieren in einer korrekten Datenschutzerklärung über die Verwendung der absichtlich oder unabsichtlich vom Nutzer auf der Website hinterlassenen Daten. Auch die Verwendung von Google Analytics wird selten erwähnt; den Nutzern wird also verschwiegen, dass die von ihnen gewonnenen Nutzerdaten an anderer Stelle in personenbezogene Bewegungsprofile einfließen können. Ähnliches gilt für Google AdSense; 80 Prozent der Anbieter informieren ihre Nutzer nicht über die mögliche Speicherung von Cookies durch Google oder die ebenfalls mögliche Weitergabe ihrer IP-Adresse. Nicht zuletzt der technische Entwicklungsstand der Interseiten wirft Datenschutzprobleme auf: Nur 19 Prozent der Anbieter verwenden aktuelle und sichere PHP-Versionen ältere Ausgaben sind deutlich angreifbarer.
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