Musikbörsen: Jetzt auch Pressplay am Start

20.12.2001 – Das Feld der Wettbewerber um die Heerscharen "downloadwütiger Online-Nutzer" komplettiert sich zunehmend. Inzwischen steht auch das Angebot der Vivendi/Sony-Kooperative.

Das Feld der Wettbewerber um die Heerscharen "downloadwütiger Online-Nutzer" komplettiert sich zunehmend. Inzwischen steht auch das Angebot der Vivendi/Sony-Kooperative.

Unter der Bezeichnung bieten die beiden Major Label künftig ein Lizenzmodell an, dass auf Basis unterschiedlicher Preismodelle das Anhören, Herunterladen und mitunter sogar "Brennen" auf CD von Musiktiteln gestattet. Die Kosten für das Grundpaket belaufen sich auf 9,95 US$ pro Monat und berechtigen zum Hören von 300 Liedern, von denen wiederum 30 heruntergeladen werden können. Ab der Variante "Silver Plan" für 14,95, bei der sich die Zahl der Tracks entsprechend vergrößert, ist dann auch Sicherung von 10 Songs auf der selbstgebrannten CD möglich. Für das Top-Angebot "Platinium-Plan" muss der User dann bereits 24,95 US$ berappen. Um sich die Wunsch CD vom eigenen Lieblingsinterpreten zusammen zu stellen, ist zudem Geduld erforderlich: denn mehr als 2 Tracks eines Künstlers pro Monat werden nicht zum Brennen freigegeben.

Das Angebot soll vor allem über die Breitenportale Yahoo! und MSN sowie den Partner Roxio Inc. etabliert werden. Zum Start ist zudem ein Schnupperangebot von 200 kostenlosen Streams sowie 20 Downloads vorgesehen.

Bereits in der vergangenen Woche war MusicNet von Bertelsmann an den Start gegangen und mit OD2 befindet sich noch ein weiterer Wettbewerber im Markt. Inwieweit die unterschiedlichen Angebote jedoch eine wirkliche Alternative zu den nach wie vor bestehenden Tauschbörsen der "Nach-Napster Ära" darstellen, muss erst noch abgewartet werden.

 


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