20.12.2007 – Das beste Angebot und die besten Ratings nützen dem eTailer nichts, wenn die Rechnung spät oder gar nicht bezahlt wird. In einer aktuellen Studie zeigen sich eTailer pessimistisch.
Das beste Angebot und die besten Ratings nützen dem eTailer nichts, wenn die Rechnung spät oder gar nicht bezahlt wird. In einer aktuellen Studie zeigen sich eTailer pessimistisch.
Wer im elektronischen Handel erfolgreich sein will, muss seine Zahlungsabwicklung professionalisieren und Zahlungsausfälle vermeiden. Um die Probleme und Anforderungen vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen geht es in der Online-Umfrage, die das am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Uni Regensburg angesiedelte Expertenteam von durchgeführt hat. 290 Unternehmen aus dem Bereich eTailing wurden befragt. Ein etwas ernüchterndes Ergebnis: Bei elf Prozent der befragten Unternehmen waren mindestens drei Prozent Umsatzeinbußen durch Zahlungsausfälle zu verzeichnen. Weitere zehn Prozent mussten Einbußen zwischen einem und drei Prozent hinnehmen.
Und die Tendenz ist steigend: Für die nächsten zwei Jahre gehen die Befragten davon aus, dass die Anzahl der Zahlungsausfälle weiter steigen wird. Lediglich zehn Prozent der Befragten rechnen mit weniger Zahlungsausfällen in der Zukunft. Insbesondere bei Zahlungen per Rechnung und per Lastschrift treten häufig Zahlungsstörungen auf. Über 40 Prozent der Unternehmen geben an, dass mehr als drei Prozent der ausstehenden Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlt werden. Der Anteil der nicht eingelösten oder zurückgebuchten Lastschriften beträgt, bei 23 Prozent der Unternehmen, mehr als drei Prozent der per Lastschrift bezahlten Umsätze. Bei allen Zahlungsverfahren liegt der Anteil der Zahlungsstörungen im Durchschnitt bei den Internet-Umsätzen bei über drei Prozent.
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