B2B: Pricing wird dynamischer

22.12.2000 – Für das Wachstum im B2B wird die Preispolitik in den nächsten Jahren immer wichtiger. Regionen und Länder, die persönliche Geschäftsbeziehungen in den Vordergrund stellen, stehen in Gefahr, den Anschluss zu verpassen.

Für das Wachstum im B2B wird die Preispolitik in den nächsten Jahren immer wichtiger. Regionen und Länder, die persönliche Geschäftsbeziehungen in den Vordergrund stellen, stehen in Gefahr, den Anschluss zu verpassen.

Ein überdurchschnittliches Wachstum des Anteils von Waren und Dienstleistungen, die auf B2B-Sites mit dynamischen Preisfindungsmechanismen gehandelt werden, sagen die Experten von voraus. Der "dynamische" Part der B2B-Transaktionen soll weltweit von fünf Prozent im Jahr 2000 auf 13 Prozent im Jahr 2004 steigen. Dabei spielen nach Ansicht von Rob Rosenthal von IDC insbesondere geographische und kulturelle Faktoren eine wichtige Rolle als mögliche Hinderungsgründe. "In Europa ist häufig Venture Capital schwieriger zu erhalten, die Berücksichtigung kultureller Unterschiede und die Erschließung des Marktes werden hier oft zu Ungunsten von dynamischen Preismechanismen betont. In Japan dagegen haben die Geschäftsbeziehungen einen ausgesprochen hohen Wert, daher wird hier die dynamische Preispolitik im E-Commerce voraussichtlich nicht das Niveau der USA und Europas erreichen."

Gegenwärtig wechseln in der Hauptsache Handelswaren mit individuell vereinbarten Preisen die Besitzer, in zunehmendem Maße werden aber auch die Anbieter von Rohstoffen und Zubehör von festen Preisen absehen. Sowohl für die Verkäufer als auch für die Nachfrager ist es dabei nach Rosenthal vorteilhaft, dass der geschäftliche Nutzen der Transaktionen besser berücksichtigt werden kann.

 


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