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Shopping in der City, statt im Netz: Tipps für den stationären Handel

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Wenn es um Modeprodukte geht, da kann der Online-Handel längst noch nicht über den stationären Handel trumpfen. Vor allem SSV oder WSV (Sommerschlussverkauf / Winterschlussverkauf), die es ja offiziell nicht mehr gibt, locken die Kunden in die Läden und ein weiterer Trend zeichnet sich ab: die individuelle Produktgestaltung. Einer Studie von PriceWaterhouseCoppers (PwC) zufolge, gaben 73 Prozent der Befragten an, dass sie Modeprodukte gerne für sich persönlich anpassen würden, zum Beispiel bei Schnitt, Farbe oder Material.

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Bei den Frauen waren es 77 Prozent; in der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen sogar 88 Prozent. Immerhin knapp die Hälfte (48 Prozent) würde für diesen Service einen Aufpreis von bis zu 5 Prozent in Kauf nehmen. Ein Viertel sogar deutlich mehr. 54 Prozent möchten bei der Produktgestaltung mitwirken. Noch sind solche Angebote jedoch im stationären Handel rar: Nur 11 Prozent der Befragten kennen einen Laden, der die Kunden aktiv an der Produktgestaltung beteiligt.

Und auch sonst:  Beim Mode-Einkauf liegen Online-Händler und der stationäre Handel in der Gunst der Kunden in etwa gleich auf. Nur jeder fünfte Deutsche bestellt Kleidung, Schuhe und Accessoires ausschließlich im Netz. 29 Prozent kaufen nur im Ladengeschäft. Mehr als die Hälfte der Verbraucher (51 Prozent) nutzt beide Einkaufswege.

Das wichtigste Entscheidungskriterium für den Einkauf im Ladengeschäft ist jedoch der Preis. So gaben 72 Prozent aller Befragten (und 76 Prozent der Frauen) an, dass sie während des Sommerschlussverkaufs oft in Ladengeschäfte gehen und dort gleich einkaufen. Die Angebote müssen aber dem Vergleich mit den Online-Shops standhalten: Denn mehr als drei von vier Verbraucher (77 Prozent) vergleichen Angebot und Preise vor dem Kauf im Internet. Liegt der Preisunterschied nur bei wenigen Euro, schlagen viele Kunden (74 Prozent) direkt im Laden zu.
Für 71 Prozent der Kunden gibt generell ein gutes Preis-Leistungsverhältnis den Ausschlag für den Einkauf im Ladengeschäft. Damit ist der Preis für die Verbraucher wichtiger als die sofortige Verfügbarkeit der Ware (56 Prozent) und die Erreichbarkeit des Geschäfts (55 Prozent). Knapp die Hälfte der Befragten würde eine Fahrtzeit von 15 bis 30 Minuten in Kauf nehmen, um das Wunschprodukt zu erwerben.

Die Preissensibilität deutscher Verbraucher zeigt sich auch daran, wo sie am liebsten einkaufen: 14 Prozent der Befragten nannten C&A als Lieblingsladen für den Kauf von Bekleidung. 11 Prozent bevorzugen H&M. Auf Rang drei und vier der Beliebtheitsskala folgen die Warenhäuser Galeria Kaufhof (8 Prozent) und Karstadt (6 Prozent).

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