Breitbandiges Wahlkampfgetöse von CDU, SPD, FDP

Inhalt veröffentlicht am 28 Juni 2017  
 
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Alle Jahre wieder wenn der geneigte Wähler zur Wahlurne gebeten wird, kramen die zu wählenden Politiker in ihrer träumerischen „Wünsch Dir Was“ Kiste und zaubern ein paar Ideen heraus, um den nicht ganz so technisch bewanderten Wähler zu beeindrucken. Dieses „Alter Wein in neuen Schläuchen Spiel“ kann man nun wieder allzu gut beobachten, vor allem beim Standard Thema Breitband Ausbau. Ein Thema das schon seit über zehn Jahren auf jeder Wahlkampf-Tagesordnung steht und immer wieder neu umgerührt wird. Nur mal kurz in den Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD aus dem Jahr 2013 geschaut und festgestellt, das auch in den letzten Jahren das Thema eher stiefmütterlich behandelt wurde. Da wurde versprochen das bis zum Jahr 2018 eine flächendeckende Grundversorgung von mindestens 50 Mbit/s gegeben sein soll. Pustekuchen. Raffiniert kann man diese Festschreibung schon nennen, statt in die Regierungszeit wurde sie einfach mal danach terminiert so dass man vier Jahre bis zur Wahl in 2017 die Füße hoch legen konnte. Jetzt ist aber 2018 plötzlich ganz nah und nun?

Ganz einfach eine neue Zahl und mehr Leistung ins Spiel bringen: So will die SPD bis 2025 90 Prozent der Gebäude mit echten Gigabit-Netzen versorgen. UiuiUi was für eine Kampfansage – aber eine ohne Mehrwert. Nicht einmal flächendeckend 50 Mbit/s auf die Strecke kriegen (nicht mal in Ballungszentren), aber jetzt groß tösen. Aber 2025 ist ja noch lange hin, diesmal gibt man sich statt fünf Jahre gleich acht Jahre mehr Zeit zum Füße hoch legen. Die konkurrierenden Parteien um Wählerstimmen sind aber nicht besser nur noch etwas unkonkreter. Also dann schöne Wahl.
IT-Thema des Eintrags?
Breitband Internet

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