Verdi Warnstreik: Sozial gerecht? Am Arsch!

Autor:   veröffentlicht am 27 März 2018  
 
5.0 (3)
Bewertung schreiben
Inhalt weiterempfehlen / teilen:

Weiter Druck machen, Muskeln spielen lassen oder "den Dicken raushängen  lassen" oder was soll das? Der Vorsitzende der Gewerkschaft ver.di Frank Bsirske kündigte neue Warnstreiks für den 10. April an, um die am 15. April startenden Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag in seinem Sinne zu provozieren und mit allen Mitteln voranzutreiben. Die Verhandler inklusive des Gewerkschaftsboss Bsirske haben gut lachen, sie haben ja längst alle Schäfchen im Trockenen. Sie müssen sich keinen unbezahlten Urlaub nehmen, weil die Kita mal wieder geschlossen wird oder der Bus nicht fährt und auch in Sachen monatliche "Patte" auf dem Konto muss sich der Boss aller Bosse wohl auch kaum Sorgen machen. Diesmal überdreht es die Gewerkschaft aber.

ver.di fordert eine Gehaltserhöhung von 6,0 Prozent, mindestens aber 200 Euro und nur einen Abschluss von 12 Monaten, so dass im Frühjahr 2019 die gut verdienende ver.di Mannschaft wieder auf die Straße geht. Jeder soll das verdienen was er verdient, darum geht es nicht. Es ist die Art und Weise wie eine Gewerkschaft eine ganzen Republik am Nasenring durch die Arena zieht und von "sozialer Gerechtigkeit" schwafelt, dabei aber den größten Teil der hart schuftenden Arbeitnehmer sozial mehr als benachteiligt und einfach im Stich lässt. Druck machen bevor verhandelt wird, was für eine widerliche Taktik.

Erst vor zwei Jahren zog die Gewerkschaft einen skrupellosen dreiwöchigen Streik durch, ohne Rücksicht auf die Arbeitnehmer, die ja eigentlich mit ihren monatlichen Abgaben an Staat und Stadt auch die ver.di Mitglieder bezahlt. Die Kassen bei der Gewerkschaft scheinen gut gefüllt und so ein Streik ist ja eigentlich auch nur ein Zeichen der Daseinsberechtigung der Gewerkschaft, damit die Mitglieder sehen das ihre Beiträge auch unnütz verprasst werden. Das wird kein gutes Ende nehmen, planen wir schon einmal längere Ausstände ein. Aber wenn dann bitte richtig: bitte liebe öffentliche Geldgeber lasst die Gewerkschaft zappeln und ausbluten auch wenn es einen Ausstand von mehreren Wochen bedeutet, wenn die Gewerkschaft und ihre Art des Aktionismus dann wenigstens einen Denkzettel bekommt, soll es recht sein.

Benutzerkommentare

3 Bewertungen

Artikel bewerten / kommentieren 
 
5.0  (3)
Haben Sie schon ein Konto?
Bewertung (je höher desto besser)
Artikel bewerten / kommentieren
Kommentare
Artikel bewerten / kommentieren 
 
5.0
War dieser Kommentar hilfreich für Sie? 
Artikel bewerten / kommentieren 
 
5.0
War dieser Kommentar hilfreich für Sie? 
Artikel bewerten / kommentieren 
 
5.0
War dieser Kommentar hilfreich für Sie?