Bio 3D-Drucker: Dynamisch Oberflächensteuerung schont Umwelt und Geldbeutel

Bio 3D-Drucker: Dynamische Oberflächensteuerung schont Umwelt und Geldbeutel

 
5.0 (1)
R Updated

Additive Fertigung par excellence: Ingenieure in den USA haben eine kostengünstige, wiederverwendbare Material-Methode entwickelt, mit der 3D-Drucker weniger Material drucken müssen - ein Werkzeug, das die Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit der Technologie erheblich verbessern könnte. So verwendet der herkömmliche 3D-Druck die Fused Deposition Modelling"-Technik (FDM), bei der Schicht für Schicht direkt auf eine statische Metalloberfläche gedruckt wird. Die neue Entwicklung verwendet stattdessen eine programmierbare, dynamisch gesteuerte Oberfläche aus beweglichen Metallstiften, die die gedruckten Träger ersetzen. Die Stifte heben sich, wenn der Drucker das Produkt nach und nach aufbaut.

Anzeige

Der Prototyp wurde von einem Team an der University of Southern California (USC) Viterbi's Department of Industrial and Systems Engineering entwickelt. Yong Chen, Professor für Industrie- und Systemtechnik an der USC und Leiter der Studie, erklärte in einer Pressemeldung, dass die Tests des neuen Prototyps gezeigt hätten, dass er etwa 35 Prozent an Materialien einspart, die zum Drucken von Objekten verwendet werden. Demnach würden bei Standard-FDM-Druckern die Materialkosten bei etwa 50 Dollar pro Kilogramm liegen, aber beim Bio-Printing würden es eher 50 Dollar pro Gramm sein. Wenn also 30 Prozent des Materials eingespart werden könnte wäre das eine enorme Kosteneinsparung für den 3D-Druck vor allem für biomedizinische Zwecke. Dazu soll das Prinzip die Druckzeit um ein Vielfaches verringern.

Der neue Prototyp des Forschungsteams funktioniert, indem jede der einzelnen Druckerstützen von einem einzigen Motor betrieben wird, der eine Plattform bewegt. Die Plattform hebt Gruppen von Metallstiften gleichzeitig an und wäre somit eine kostengünstige Lösung, so das Team. Basierend auf dem Produktdesign würde die Software des Programms dem Benutzer sagen, wo er eine Reihe von Metallrohren in die Basis der Plattform einbauen müsse. Die Position dieser Rohre würde dann bestimmen, welche Stifte sich auf definierte Höhen erheben würden, um das 3D-gedruckte Produkt am besten zu stützen, während gleichzeitig der geringste Abfall an gedruckten Stützen entsteht. Am Ende des Prozesses können die Benutzer die Stifte einfach entfernen, ohne das Produkt zu beschädigen, fügte das Team hinzu.

Inhalt weiterempfehlen / teilen:

Benutzer-Bewertungen

1 Bewertung
Artikel bewerten / kommentieren
 
5.0(1)
Hast du schon ein Konto?
Ratings
Artikel bewerten / kommentieren
Datenschutz Kommentar
Durch das Anhaken der folgenden Checkbox und des Buttons "Absenden" erlaube ich www.ecin.de die Speicherung meiner oben eingegeben Daten:
Um eine Übersicht über die Kommentare / Bewertungen zu erhalten und Missbrauch zu vermeiden wird auf www.ecin.de der Inhalt der Felder "Name", "Titel" "Kommentartext" (alles keine Pflichtfelder / also nur wenn angegeben), die Bewertung sowie Deine IP-Adresse und Zeitstempel Deines Kommentars gespeichert. Sie können die Speicherung Ihres Kommentars jederzeit widerrufen. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail: "redaktion / at / ecin.de". Mehr Informationen welche personenbezogenen Daten gespeichert werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ich stimme der Speicherung meiner personenbezogenen Daten zu:
Kommentare
Artikel bewerten / kommentieren
 
5.0
G

Aktuelle Sponsored Posts auf ECIN

Ihre Inhalte noch direkter und sichtbarer auf ECIN SEO-konform präsentiert: Buchen Sie noch heute Ihren Sponsored Post auf ECIN