Windows 11: Neues SDK ermöglicht Entwicklung von Drittanbieter-Widgets

R   (17 November 2022)  |  Updated
Windows 11: Neues SDK ermöglicht Entwicklung von Drittanbieter-Widgets

Microsoft hat jetzt die Version 1.2 des Windows App SDK veröffentlicht, und es ist die erste Version, die Unterstützung für die Erstellung von App-Widgets für das Widgets-Board in Windows 11 bietet. Entwickler können nun mit der Entwicklung eigener Widgets starten. Widgets von Drittanbietern sind etwas, das Microsoft bei der Ankündigung von Windows 11 vergangenes Jahr angekündigt hatte.

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Um Widgets entwicklen und testen zu können, muss man aber am Windows Insider Programm teilnehmen und Windows 11 Build 25217 oder höher verwenden. Auch wenn Entwickler diese Widgets jetzt erstellen können, sind sie immer noch nur für den lokalen Test auf einem Insider-Rechner gedacht. Sie können eine App mit Widgets nicht im Microsoft Store veröffentlichen, damit andere sie ausprobieren können, obwohl dies in Kürze möglich sein sollte. Derzeit basieren alle vorhandenen Widgets auf Webinhalten von Microsoft. Die Entwicklung von neuen Widgets ausserhalb des Microsoft Kosmos ist entsprechend erfreulich.
Ebenfalls neu in der aktuelles Version des Windows App SDK ist die Unterstützung für Geräte mit dynamischen Bildwiederholraten. Was bedeutet, dass Apps jetzt die Vorteile der dynamisch anpassbaren Bildwiederholrate auf Geräten wie dem Surface Laptop Studio oder Surface Pro 9 nutzen können. Das wiederum bedeutet, dass Ihre App jetzt höhere Bildwiederholraten verwenden kann, wenn sie benötigt wird, und wieder auf eine niedrigere Bildwiederholrate umschalten kann, um Energie zu sparen. Standardmäßig verwenden Apps eine höhere Bildwiederholrate für das Scrollen und andere Interaktionen, ohne dass Änderungen an der App erforderlich sind, solange der Benutzer Windows 11 Version 22H2 hat.

Weitere Verbesserungen in dieser Version sind neue Steuerelemente für die Medienwiedergabe mit einem aktualisierten Design für Windows 11 und die Möglichkeit, Sprach- und Videoanrufe in Apps mit Azure Communication Services einzubauen. Außerdem gibt es Unterstützung für HDR und Auto Color Management durch die neue DisplayInformation-Klasse, einen neuen AppNotificationBuilder zum Testen von Benachrichtigungen für Ihre Apps und Unterstützung für das Trimmen von .NET-Apps.

Wenn Sie ein Entwickler sind, können Sie mit dem Windows App SDK beginnen. Sie benötigen aber Visual Studio 2019 oder 2022.

Foto: Pressefoto Microsoft

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