Internethandel einigt sich auf Standard für Zahlungswallets
Bestellen und Zahlen im Internet ist häufig noch zu kompliziert.
Das wollen die großen Interent-Retailer ändern. Daher haben
sich AOL, American Express, Compaq, CyberCash, IBM, MasterCard, Microsoft,
SETCo, Sun, Transactor Networks und Visa zusammengetan, um mit dem einheitlichen
ECML Standard Kunden das Geld ausgeben leichter zu machen.
Das Format setzt genau die Eingabetechniken für das elektronische
Versenden, Rechnungslegung und Lieferung fest. So müssen Nutzer ihre
Daten nur einmal spezifizieren und können dann überall mit demselben
Wallet einkaufen.
Eine Studie von Jupiter Communications zeigt den Handlungsbedarf auf:
27 Prozent der Online-Käufer brechen die Bestellung ab, weil das
Eintragen von Zahlungs- und Lieferdetails zu kompliziert ist.
Post macht Electronic Commerce
E-Commerce Services heißt das neue Geschäftsfeld der Post.
Die noch für diesen Monaten angekündigten Dienste nehmen die
ganze Kette von Bestellannahme bis zur Zustellung ins Visier.
Das Paket umfaßt im Einzelnen die Angebote: „eShop",
„eOrder", „ePayment", „eWarehouse" und „eShipment".
In letzter Minute springt die Deutsche Post AG damit auf den Electronic
Commerce-Zug auf. Im letzten Monat ging das Unternehmen mit einem eigenen
Portal „eVita" ans Netz.
Forum für Verbände
Verbände, Kammern und Vereine haben im deutschen Web einen neuen
Platz. Das Verbandsforum wird von Microsoft
betrieben. Den beteiligten Organisationen will die Website vor allem bei
der Öffentlichkeitsarbeit unter die Arme greifen.
Außerdem finden die IT-Chefs von Verbänden ein reichhaltiges
Info- und Dienstleistungspaket, das sowohl Beratung als auch Service und
praktische Hilfen unter einen Hut bringt.
IBM nimmt kleine Unternehmen ins Visier
Mit einer neuen Electronic Commerce Initiative richtet sich Big Blue
an kleine Unternehmen. So konnte IBM Whistle Communications Inc. übernehmen,
die Web -Lösungen für kleine Firmen anbieten. Ihr Flagschiff-Produkt
„Thin Server" wird in IBMs Speziallösungen integriert.
Das System soll alles in allem leicht zu verwalten sein. Die Administration
erfolgt direkt über den Webbrowser.
Musik-Downloads von Amazon.com
Amazon ist kaum zu stoppen. Jetzt
kündigte die Electronic Commerce Firma mit Musik-Downloads wieder
einmal etwas Neues an. Kunden dürfen sich freuen: Der Dienst ist
kostenlos. Zur Verfügung stehen mehr als 20 Songs im MP3 Format von
unterschiedlichen Interpreten. Mit dem kostenlosen Angebot verfolgen die
Musikverlage natürlich ein kommerzielles Ziel.
Die Probierhäppchen sollen zum Kauf der kompletten Scheiben anregen.
Außerdem ranken sich Gerüchte um einen Spielzeug-Shop bei Amazon.
Dazu gibt es zwar noch nichts Offizielles, aber das Vorhaben gilt schon
jetzt als das am schlechtesten gehütete Geheimnis in der Online-Welt.
SET Zertifikat für Paymatics ServerWallet von DataDesign
Die SET Vergabeorganisation hat die elektronische Geldbörse Paymatics
ServerWallet 1.2 der Münchener DataDesign AG abgesegnet. Das Plug-in
hat gewaltige Vorteile. Gerade mal 50 Kilobyte groß automatisiert
es den Zahlungsvorgang. Die Kredikatendaten des Kunden liegen auf dem
Bank Server.
Sicherheit ist Trumpf: Die Verschlüsselung übernimmt eine Hardwarekomponente.
Die DataDesign AG kann auf langjährige Erfahrungen mit SET verweisen.
Das jetzt zertifizierte Verfahren ist schon das fünfte SET-Zahlungssystem
der Paymatics Produktfamilie.
Electronic Commerce bisher unterbewertet?
Mehr als 300 Milliarden US$ soll das gesamte Internet-Geschäft im
vergangenen Jahr eingefahren haben. Das neue Medium schaffte bereits 1,2
Millionen Arbeitsplätze. Die Zahlen veröffentlichte jetzt das
Forschungszentrum für Electronic Commerce an der Universität
von Texas im Auftrag von Electronic Commerce-Riese CISCO.
Die Rechnung beinhaltet zum einen Umsätze im Electronic Commerce,
die mit 101,9 Milliarden US$ zu buche schlugen. Der größte
Posten, 115 Milliarden, entfiel 1998 auf Infrastruktur wie Computer Hardware
und Telekommunikation. Weitere 56 Milliarden nahmen Softwarehäuser
ein. Intermediäre, Portale, Internet Werbeagenturen, Broker, Reisedienste
und andere kamen auf Umsätze von insgesamt 58 Milliarden US$.
Electronic Commerce Zuwachsraten bis 2005
Das US-amerikanische Marktforschungsinstitut Activmedia
steht für hohe Kompetenz im Electronic Commerce. Jetzt liegt der
sechste Jahresbericht unter dem Titel „Real Numbers Behind Net Profits
1999" vor. Interessant sind vor allem die relativen Zuwächse
für die nächsten Jahre.
Der Höhenflug geht laut Activmedia mit 150 Prozent für 1999
und 138 Prozent für das Jahr 2000 zunächst unvermindert weiter.
Dann verlangsamen sich die Zuwachsraten auf hohem Niveau. Zwischen 2001
und 2005 sollen es durchschnittlich 84 Prozent sein. Am Ende steht die
astronomische Summe von 2,8 Billionen (das sind 2.800 Milliarden) US$
im Jahre 2005.
CommerceNet vom Eco-Verband geschluckt
CommerceNet Deutschland wird vom Kölner Electronic Commerce Forum
übernommen. Als eigenständige Gruppe wird das CommerceNet auch
weiterhin bestehen bleiben.
| |||
| |||
| |||
| |||
| |||
| |||
| |||
| |||
| |||
| |||
| |||
| |||
Januar | Februar | März | April |
Mai | Juni | Juli | August |
September | Oktober | November | Dezember |
| |||
| 1. Quartal | 2. Quartal | 3. Quartal | 4. Quartal |


