Acht teure Sekunden
Ein Drittel der Online Shopper brechen eine Einkaufssitzung aufgrund
langer Wartezeiten ab. Die Studie von Zona
Research macht acht Sekunden als die kritische Grenze aus.
Dauert das Download der Seite länger, dann neigen Nutzer verstärkt
zum Abbruch. Zona Research beziffert den möglichen Schaden für
den Online-Handel auf insgesamt 4,35 Milliarden US$ im Jahr oder 362 Millionen
US$ im Monat.
business-to-business Websites und die Profite
Die business-to-business Websites lassen sich in puncto Gewinne grob
in drei etwa gleich große Gruppen unterteilen. Das erste Drittel
(35,1 Prozent) schreibt schon heute schwarze Zahlen. Ein weiteres Drittel
(32,1 Prozent) sieht den Break-Even-Punkt kurz-, mittel- oder langfristig
kommen. Das letzte Drittel schließlich (31,5 Prozent) erwartet gar
keine Gewinne.
Zu diesen Aussagen kommt eine Studie von ActivMedia,
die den Grund in einer anderen Gewichtung ausmacht. Das Hauptaugenmerk
von business-to-business Websites ist demnach die Anbahnung und Entwicklung
zukünftiger Geschäftsbeziehungen.
Online Shopper gehen auf die Straße
Durch das Web wird vor allem der Präsenzhandel in den Einkaufsstraßen
angekurbelt. Die Ergebnisse der Umfrage ecommercePulse
von Harris Interactive zeichnen für die Umsätze im Internet
ein eher pessimistisches Bild.
Die Kernaussage der Studie: Das Internet kurbelt derzeit in erster Linie
das offline Shopping an. Mit über 103.000 Teilnehmern darf sich das
Werk wohl zu recht als die Größte Internet-Konsumenten-Studie
bezeichnen. Online-Shopper gaben für online recherchierte Produkte
vier- bis neunmal mehr im Präsenzhandel aus als in Online-Shops.
Die Spitze bilden Spielzeugkäufer, die auf einen „Online-Dollar"
durchschnittlich 9,01 US$ im herkömmlichen Geschäft ließen.
Das Verhältnis sieht bei Computer Hardware schon anders aus, da streicht
der Präsenzhandel nur 2,69 US$ auf einen von „Auch-Online-Shoppern"
im Web für Hardware ausgegebenen US$.
Lesen Sie zu den Ergebnissen der umfangreichen Studie auch das aktuelle
Spotlight.
Online-Shopper in Irland
Die Republik Irland ist ein aufstrebender High-Tech-Standort. Dieser
Boom spiegelt sich auch im Electronic Commerce wider. Um 20 Prozent stieg
die Zahl der Shopper unter den Internet-Nutzern an, davon wollen 81 Prozent
wiederholt im Web einkaufen. Der Report der Irish
Internet Association nahm zudem den typischen irischen Online Shopper
unter die Lupe: Der ist 32 Jahre alt, verfügt über ein Haushaltseinkommen
von 50,347 US$ und ist mehrheitlich (65 Prozent) männlich.
Damit liegt das mittlere Einkommen irischer Online Shopper um 2.000
US$ höher als im europäischen Durchschnitt. Die typische Obergrenze
der jährlichen Ausgaben im Web liegt bei 656 US$. Die häufigsten
Produktgruppen sind die Klassiker Bücher, Musik CDs, Software, Reisen
und Finanzdienste.
Zahlen aus Argentinien
Bis zum Jahr 2005 soll die argentinische Webgemeinde auf 2,2 Millionen
steigen. Innnerhalb diesen Jahres sollen die Zahlen eine halbe Million
überschreiten, so eine aktuelle Studie der International Data
Corp. .
Der Gesamtumsatz im Electronic Commerce betrug im vergangenen Jahr noch
magere 12,85 Millionen US$. Bis 2003 wird das Volumen auf 900 Millionen
US$ geschätzt.
Arabien noch langsam
Online-Konsumenten aus den arabischen Ländern haben 1998 für
etwa 95 Millionen US$ im Internet bestellt. 82 Prozent dieser Umsätze
konnten sich allerdings ausländische Internet-Händler, an erster
Stelle Amazon.com, einstreichen. Das geht aus einer Arbeit von DIT.net
hervor.
Mit 48 Prozent macht der Bericht die schlechte Verfügbarkeit der
Waren auf den örtlichen Märkten als wichtigsten Kaufgrund für
das Internet aus. Eine weitere Studie beleuchtet die Nutzerzahlen: Insgesamt
verfügten Ende April mehr als 920.000 Araber über einen Internetzugang.
Spitzenreiter sind die Vereinigten Arabischen Emirate mit über 200.000
Websurfern.
Kreditkartenabwicklung bei consumer-to-consumer
Kreditkartenzahlung auch für Privatpersonen auf consumer-to-consumer
Websites bietet Billpoint an. Jetzt
schmiedet das Haus für seine Zahlungs- und Rechnungsdienste ein Bündnis
mit Excite@home. Damit stehen
Excite Classifields und Auctions Nutzern Kreditkartenzahlung zum sicheren
Bezahlen und Kassieren im Internet zur Verfügung.
Das Zahlungssystem ermöglicht Anbietern das Einrichten von Kreditkartenzahlungen
ganz ohne Setup-Gebühren. Vor Excite hat auch schon eBay das Zahlungssystem
für seine Kunden eingerichtet.
Jahr-2000-Gesetz
Das hohe Schadenersatzrisiko für die IT-Wirtschaft soll in den USA
ein Jahr-2000-Gesetz vermindern. Die US-Behörden befürchten
eine Prozeßlawine aufgrund von Jahr-2000-Fehlern. Das nach langem
Ringen nun unterschriftsreife Gesetz schränkt Schadenersatzsummen
ein und verlängert Fristen für die Mängelbehebung.
So können kleine Firmen mit weniger als 50 Mitarbeitern höchstens
auf 250.000 US$ und große Firmen maximal auf 10 Millionen US$ verklagt
werden. Weiterhin soll den Firmen eine Frist von 90 Tagen nach zur Fehlerkorrektur
eingeräumt werden.
Zensur in Australien
Australien hat dem Internet eine Zensurschraube angelegt. Ein jetzt verabschiedetes
Gesetz bildet die Grundlage für die Kontrolle von Contents direkt
über ISPs. Einer von der Regierung eingesetzten Regulierungskommission
ist es auf der Grundlage erlaubt, bei Internet Providern die Beseitigung
von Inhalten anzuordnen, die sie als beleidigend oder „unangemessen"
einstuft.
Und das erfolgt ganz systematisch: Websites werden nach Punkten bewertet.
Gegebenenfalls müssen die Contents binnen 24 Stunden beseitigt werden.
Aufschwung für Direktverkäufe
Der Direktverkauf boomt nicht zuletzt durch den Vertriebskanal Internet.
Von jetzt 6 Millionen US-Haushalten, die direkt beim Hersteller einkaufen,
sollen es im Jahr 2010 bereits 29 Millionen sein, so die Marktforschungsgesellschaft
Peppers and Rogers Group.
Den Anteil am Einzelhandel sieht der Report dann bei zwischen 10 und
14 Prozent. Als Vertriebskanal Nummer 1 sieht Peppers and Rogers das Web,
gefolgt von Telefon und Post. Zudem beleuchtet die Studie den typischen
direct-to-consumer Käufer: Er verfügt nicht nur über ein
besonders hohes Durchschnittseinkommen, sondern auch über überdurchschnittlich
hohe Berufsbildung.
Schnellster Wachstumsmarkt: China
In diesem Jahr soll die Anzahl der Internetzugänge in China auf
6,7 Millionen ansteigen. Das macht für 1999 eine Zuwachsrate von
319 Prozent im Vergleich zu 1998 aus, stellt der Bericht der Strategis
Group fest.
Für die nächsten Jahren geht der Report von einem durchschnittlichen
Wachstum von 60 Prozent. In absoluten Zahlen ausgedrückt sind dann
im Jahr 2003 bereits 33 Millionen Chinesen online.
Libri schaltete books on demand
Der Mediendistributor Georg Lingenbrink
hat eine Portalseite für den digitalen Buchdruck „Books
on Demand" gestartet. Mit dem Internetauftritt erhalten Kleinverleger
und Autoren die Möglichkeit, Bücher ohne Risiko zu verlegen
und über den Buchhandel und das Internet zu verkaufen.
Ziel der Website ist es, BoD für Verlage, Autoren und im wissenschaftlichen
Bereich als kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Publikationsverfahren
zu etablieren.
Telekom bietet Internet Rückrufdienst
„Freecall Online" heißt der neue telefonische Rückrufdienst
für Internetkunden von der Telekom.
Websitebesucher müssen bei Rückfragen oder Bestellungen nur
einen Button „Freecall" betätigen, dann werden sie kostenlos
von der „Website" zurückgerufen. Das funktioniert auch
bei Aufrechterhaltung der Online-Verbindung.
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