Europa: Deutschland hat beim Online-Banking die Nase vorn
In Europa hat Deutschland beim Online-Banking die besseren Karten. 91
Prozent der deutschen Banken bieten Überweisungen online an. Das
ergibt eine Untersuchung der Hamburger Firma Netlife.
Britische Banken kommen lange nicht auf diese Rate, und sehen sich daher
massiver Konkurrenz seitens anderer Online-Finanzdienstleister ausgesetzt.
Online-Bankkunden erwarten laut Studie in erster Linie eine komfortable
Nutzeroberfläche und ein hohes Maß an Sicherheit.
Am besten schneiden die Kreditinstitute ab, die ihren Kunden auch online
einen mit dem normalen Filialdienst vergleichbaren Service anbieten. Das
hier noch einiges im Argen liegt, zeigen zwei große britische Banken,
die selbst im Internet keine 24-Stunden-Dienst auf die Beine stellen.
Immerhin ein Drittel aller Internet-Auftritte von Banken geben keine Auskunft
über ihre Sicherheitsmaßnahmen.
USA: Einbruch beim Online-Banking
Trotz leichtem Anstieg der Nutzerzahlen ist das Online-Banking in den
USA rückläufig. Zu diesem erstaunlichen Ergebnis kommt eine
neue Studie von Cyber Dialogue.
Demnach stieg die absolute Zahl der Kunden in den vergangenen 12 Monaten
um 100.000 auf 6,3 Millionen. Davon nutzen aber bereits 3,1 Millionen
Kunden ihre Online-Konten nicht mehr. Damit fällt in den Vereinigten
Staaten Online-Banking weiter hinter Online-Investmentdienste zurück.
Von gut 6,1 Millionen Kunden haben nur 3 Prozent dem neuen Medium wieder
den Rücken zugekehrt.
GfK Online Monitor 4. Welle
Die vierte Ausgabe der Online-Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung
liegt nun vor. Demnach sind 9,9 Millionen der 14 bis 59jährigen Deutschen
online. Das entspricht einer Penetrationsrate von 22 Prozent. Auch weiterhin
entwickeln sich die Nutzerzahlen bei den über 50jährigen weniger
dynamisch als beim Rest der Bevölkerung. Desweiteren stellt die Studie
eine Korrelation zwischen Haushaltseinkommen, Bildungsgrad und Internetnutzung
fest.
Top Ten der Online Werber
Nummer Eins der Online-Werbe-Banner ist TRUSTe gefolgt von Microsoft
mit 117,9 Millionen Page Impressions und Amazon mit 76,8 Millionen Page
Impressions pro Woche. Zu dem Ergebnis kommt ein Bericht von Nielsen NetRatings,
der sich auf die zweite Augustwoche bezieht. In der weiteren Rangfolge
sind CDNow, AOL, Yahoo!, Wingspan Bank, About.com, Ad Council und Next
Card.
Kampfansage gegen Mißbrauch
Ein Electronic-Commerce-Konsortium zur Bekämpfung von Kreditkartenbetrug
im Internet hat sich formiert. Zu den Gründern gehören HNC Software,
Cybercash, ShopNow,
Ebit.Net und EC Direct. Gemeinsam
mit Banken und Kreditkartenunternehmen wollen die Firmen eine zentrale
Datenbank mit Betrugs- und Mißbrauchsfällen einrichten.
Direktorin für Electronic Commerce
Die USA richtete als erstes Industrieland eine zentrale Koordinierungsstelle
aller Regierungsstellen für den Electronic Commerce ein. Die Electronic
Commerce Working Group im Weißen Haus hat nun eine Direktorin: Elisabeth
B. Echols. Als eine ihrer wichtigsten Aufgaben sieht die 39jährige
Rechtsanwältin den Datenschutz im Internet an. Mit der institutionellen
Ansiedlung des Electronic Commerce direkt im Weißen Haus machen
die USA einen weiteren richtungsweisenden Schritt, der auch für Europa
Vorbildcharakter hat.
Aufschwung für Lagerhallen
Internetshopping braucht nicht nur funktionierende Websites sondern auch
eine funktionierende Logistik. Die San
Jose Mercury News nahmen nun den Bedarf an zusätzlichen Lagerflächen
für Auslieferungszentren unter die Lupe. Bei stabilem Electronic
Commerce Wachstum geht der Bericht von einem Bedarf an zusätzlicher
Lagerfläche in Höhe von knapp 10 Millionen Quadratmetern aus.
Die zusätzlichen Flächen werden in erster Linie für Online-Lebensmittel,
aber auch für die ganz großen Händler wie Amazon benötigt.
eBay im Kreuzfeuer
Die Balance zwischen Käufern und Verkäufern ist auch für
die Nummer Eins der Online-Auktionen immer wieder problematisch. Der jüngste
Streit entfachte am Mindestpreis, nicht zu verwechseln mit dem Eingangsgebot,
zu dem ein Verkäufer seine Ware mindestens verkaufen will. Übersteigt
eine Auktion den „Reserve Price" nicht, dann kommt kein Kauf
zustande. Mißbrauch wurde hier Händlern vorgeworfen, die beispielsweise
das Eingangsgebot auf 1 US$ und den Mindestpreis auf 1.000 US$ festlegten.
Dem machte eBay jetzt ein Ende. Jetzt
dürfen Eingangsgebote höchstens ein Viertel vom Mindestpreis
betragen. Außerdem verlangt eBay eine Gebühr, je nach Höhe
0,5 oder 1 US$, für Mindestpreise.
Yahoo! launcht Streaming Media
Am Montag hebt Yahoo! eine neue Website für Streaming Media aus
der Taufe. Yahoo! Digital wird
alles rund um Musik, Videos und interaktive Netevents liefern. Unter anderem
können sich Kunden die ausgewählten Musik Stücke remixen.
Unter Yahoo! digital dürfen User sogar ihre eigenen Musikstücke
anbieten. Das macht die Zusammenarbeit mit und Technologie von Beatnik,
Emusic.com und Liquid Audio möglich.
Infoseek errichtet Shoppingguide
Die Infoseek-Tochter Go Network richtet
mit mySimon und Active
Research einen Shopping Guide ein. Der Einkaufsführer unterstützt
Kaufentscheidungen in über 50 unterschiedlichen Produktgruppen. Zum
Kauf werden die Nutzer sofort auf die Shoppingsite mySimon weitergeleitet.
MySimon verfügt insgesamt über 1.300 Händler.
Nehmen Sie Ihren eigenen Warenkorb
Einen elektronischen Warenkorb als Clientsoftware hat BuyWiz
herausgebracht. Mit dem kostenlosen Programm können Online-Shopper
beliebig viele Produkte in unterschiedlichen Online-Geschäften auswählen.
Wann die Waren gekauft werden, können Kunden dann ganz in Ruhe offline
entscheiden. Preise und Sonderaktionen lassen sich automatisch updaten.
eVita startet Arbeitsmarkt
Mit einer Arbeitsmarktoffensive der ganz eigenen Art startet das Portal
der deutschen Post eVita. Zu dem Angebot
zählt eine Metasuchmaschine, die auf die Datenbanken von etablierten
Internet-Arbeitsvermittlungen zugreift, und eine ausführlich kommentierte
Linksammlung mit insgesamt 700 Websites aus dem In- und Ausland.
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