Hotmail für Jedermann
Microsofts Webmail-Community Hotmail
war wieder einmal einer Hacker-Attacke ausgesetzt. Zwei Websites in Schweden
und Großbritannien boten ihren Besuchern das Benutzen von Hotmail
Accounts an. Einzig der Username mußte eingegeben werden und schon
konnten fremde Emails gelesen werden. Microsoft setzte alle Hebel in Bewegung,
um die Sicherheitslücke zu schließen. Hotmail schaltete das
schwedische Redirect aus, alle Besucher der Site wurden zu Hotmails Sicherheitsseite
umgeleitet
Studie kürt Internet-Marken
Amazon.com ist die stärkste Marke im Internet. Zu der Aussage kommt
eine Studie von ORCI, die
von einer Wiedererkennungsrate unter den US-amerikanischen Erwachsenen
von 60,1 Prozent ausgeht. Platz zwei mit 55,4 Prozent, das sind hochgerechnet
108,6 Millionen der Grundgesamtheit, belegt Priceline.com.
Ebay landete mit 46,4 Prozent auf Platz drei. Darauf folgen Etrade, eToys,
HotJobs, Monster.com, AutobyTel, CDNow und Reel.com. Die Rangfolge deckt
sich auch mit der Bekanntheit bei nicht Internetnutzern, da steht allerdings
Priceline.com vor Amazon.
eBay.de will Kasse machen
Der deutsche Ableger des US-amerikanischen Online Auktionshauses eBay.de
will Umsatzprovisionen einführen. Verkäufer sollen ab Anfang
September bei Erlösen über 1.000 Mark eine Provision von 1,5
beziehungsweise drei Prozent berappen. Allerdings: eBay.de gibt auch etwas.
Gleichzeitig führt das Auktionshaus eine Versicherung für Zahlungsausfälle
bis zu 200 Mark pro Transaktion ein. Ein personalisierter Email-Verteiler
informiert über anstehende Auktionen, außerdem können
Kunden auch in ganz Europa oder in den USA mitsteigern.
Schriften online kaufen
Etwa 4.000 Schrifttypen bietet die Bad Homburger Firma Linotype Library
im Internet zum Kauf an. Zusätzlich gibt es noch Schriftsoftware.
Im Visier hat die neue Site nicht nur professionelle Anwender sondern
vor allem auch Einsteiger. Gezahlt wird per Kreditkarte.
Besucher werden zu Käufern
2,7 Prozent der Besucher auf Shoppingwebsites werden zu aktiven Käufern.
Die Konversionsrate beträgt bei 62 Prozent der Online Händler
weniger als 2 Prozent. Dagegen schafft eine kleine Gruppe, insgesamt 5
Prozent, eine Rate von über sechs Prozent. Zu dem Ergebnis kommt
eine Studie der InternetMarket
Online. Insgesamt identifiziert der Bericht 32 Prozent der Internet-Anwender
als Käufer, während 64 Prozent bisher nur Produkte online recherchiert
haben. Die am häufigsten geäußerten Bedenken gegen Online
Käufe lauten: zu hohe Preise (77 Prozent), Unsicherheiten beim Umtausch
(67 Prozent), Kreditkartensicherheit (65 Prozent) und Datenschutz (65
Prozent).
Renaissance für MSN
Microsoft will seinem Online-Dienst Microsoft Network wieder Leben einhauchen.
Nach dem Relaunch der Seiten msn.de dachte
Microsoft Deutschland-Chef Gregory Gorden in einem Interview mit der „Welt
am Sonntag" offen über eine Wiederbelebung nach. Stück
für Stück startet der Software Titan zunächst die MSN-Websites
in anderen europäischen Ländern neu.
Stiftung Warentest nahm Internet-Shopping unter die Lupe
Auf Herz und Nieren prüfte die Stiftung Warentest gut 150 Internet-Shops.
Das Ergebnis ist wie so häufig wenig ermutigend. Nur 40 Prozent bestanden
die Kriterien. Zu umständlich und zu langwierig sind die meisten,
so das Urteil der Tester. In 27 Fällen gar nahm die Website eine
Bestellung an, ohne dass eine Auslieferung stattfand.
Frauen im Online-Weihnachtsgeschäft
Sechsmal mehr Frauen sollen sich im Vergleich zum Vorjahr während
des Online-Weihnachtsgeschäfts ins Getümmel stürzen. Auch
das Zahlenverhältnis der Geschlechter wird sich ändern. Während
im vergangenen Jahr noch 78 Prozent der Weihnachts-Shopper Männer
waren, werden es in diesem Jahr wahrscheinlich nur 58 Prozent werden.
Die Studie von Harris Interactive
stützt sich auf Befragungen von 5.802 Online-Anwendern. Von ihnen
signalisierten 32 Prozent die Bereitschaft, im Weihnachtsgeschäft
über das Internet zu bestellen. Im letzten Jahr kauften 8,3 Prozent
der Online-User während der Vorweihnachtszeit im Web.
Beschaffung übers Web
Geschäftliche Einkäufe übers Internet sind stark im Kommen.
Jährlich soll der Markt nun um durchschnittlich 105 Prozent wachsen,
so eine Studie der IDC. Betrug die Beschaffung
geringwertiger Güter online im vergangenen Jahr noch insgesamt 147
Millionen US$, so werden es 2003 bereits 5 Milliarden sein, mirakelt IDC.
Auch wird die Anzahl derjenigen, die Online Geschäftseinkäufe
ordern, explodieren: Von jetzt etwa 600.000 auf 250 Millionen im Jahre
2003.
Mehr als 2 Milliarden Bestellungen
Insgesamt 2 Milliarden Bestellungen werden in diesem Jahr über das
Internet abgegeben. Die positive Aussicht stellt Electronic-Commerce-Anbieter
allerdings vor erhebliche Probleme. Angesichts dieser Zahlen sagt eine
aktuelle Studie
von Forrester ein logistisches Chaos voraus. Lösungen zur Bestellabwicklung
sind für die Branche überlebenswichtig, so der Report, da die
meisten Händler jetzt aus der Pilotphase heraustreten, in der nur
eine begrenzte Anzahl von Produkten und Bestellungen über eigene
Systeme abgewickelt wurde.
Forrester macht drei Faktoren aus, die den Bedarf an Systemen zur Bestellabwicklung
besonders antreiben: Die immer größere Produktauswahl, die
überdurchschnittliche Anzahl an kleinen Bestellungen, respektive
Paketen, und eine besonders hohe Erwartungshaltung der Konsumenten. Derzeit
wickelt ein typischer Online-Versender etwa 400 Bestellungen täglich
ab, die meisten davon gehen an große Firmen. Dieses Bild wird sich
mehr und mehr wandeln. Im Jahr 2003 müssen über zwei Milliarden
Bestellungen an Privathaushalte ausgeliefert werden.
Großbritannien ist Electronic-Commerce-Lokomotive
Electronic-Commerce-Umsätze betragen im Jahr 2000 in Großbritannien
15 Milliarden US$. Damit geht die englische Marktforschungsgesellschaft
NOP Reasearch Group von einer Verdreifachung
der Zahlen aus. In diesem Jahr betragen die Jahreserlöse noch 4,8
Milliarden US$. Auch in Puncto Internet-Anwender ist das Vereinigte Königreich
in Europa noch führend: 12,7 Millionen Briten haben derzeit einen
Internet-Zugang.
Persönliche Kundenansprache
Es war wohl ein Computervirus, der bei der Tokioter Fuji Bank zu einer
eher ungewöhnlichen persönlichen Kundenansprache führte.
Als „blöde Riesentrottel" titulierte ein Email-Rundschreiben
die geschätzten Kunden. Der ursprüngliche Grund der Email war
kein geringerer als die Ankündigung der Fusion mit zwei weiteren
Banken zum weltgrößten Kreditinstitut. Selbstverständlich
hat sich die Bank mittlerweile bei allen Empfängern persönlich
entschuldigt.
Europa holt auf
Die Umsätze im Electronic Commerce wachsen in Europa jährlich
um 138 Prozent. Insgesamt verlieren die USA schrittweise ihre dominante
Stellung. So werden bis zum Jahr 2003 60 Prozent aller Internet-Anwender
und 46 Prozent der Umsätze über das Internet außerhalb
der USA anzusiedeln sein. Das ergibt eine neue Studie der International
Data Corp..
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