Neuer Wettbewerber im Reisemarkt
Die Reisesite Omnis-online hat
sich hohe Ziele gesteckt. Das Joint Venture zwischen der Lufthansa IT
Services und Pago vermittelt die Angebote örtlicher Veranstalter
direkt an Endkunden, Reisebüros oder Reseller. Zu dem Spektrum zählen
nicht nur Unterkünfte und Transport sondern auch Veranstaltungen
und Freizeitaktivitäten. Diese will Omnis-online lokal und international
vermarkten. Die Meßlatte hängt besonders hoch: Innerhalb von
18 Monaten will die Website 30 Länder abdecken.
55 Millionen US$ für Web-Apotheke
Der Medikamenten Verschreibungsdienst Express
Scripts verkauft seinen Online-Ableger yourPharmacy.com
an die Internet-Drogerie PlanetRx.com.
Der Wert des Geschäfts wird auf insgesamt 55 Millionen US$ geschätzt.
Express Scripts erhält einen Anteil von 19,9 Prozent an PlanetRX.com.
Durch die Akquisition kann PlanetRX.com verschreibungspflichtige Medikamente
im Internet anbieten. Zusätzlich haben beide Firmen eine langjährige
Kooperation für ihre Internetaktivitäten vereinbart.
Radiohörer machen mehr
Wer im Internet Radio hört, kauft auch. Auf diese Korrelation zwischen
dem Gebrauch von fortgeschrittenen Internetanwendungen und der intensiveren
Nutzung des Webs macht eine Studie von Arbitron
NewMedia und Edison Media Research aufmerksam. 43 Prozent der Radiohörer
haben bereits Einkäufe im Internet getätigt. Im Durchschnitt
sind es nur 30 Prozent der Online-Anwender. Außerdem legen diese
eher und häufiger Bookmarks (70 Prozent) an.
Bei der Befragung gaben 30 Prozent an, schon einmal über das Internet
Radio gehört zu haben. Im vergangenen Jahr betrug diese Zahl noch
18 Prozent. Allerdings handelt es sich bei den meisten wohl nicht um gewohnheitsmäßiges
Nutzen. Davon gaben allerdings nur ein Drittel an, dass sie den Dienst
im vergangenen Monat genutzt haben. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die
Studie Radiowerbung für Online Medien. 29 Prozent aller Web-Anwender
haben schon aufgrund von Radiowerbung eine Website angesteuert.
Frauenkleidung und Sportartikel
Eine Shoppingsite speziell für Frauen will lucy.com
etablieren. Die mit Wagniskapital ausgestattet Start-up-Firma will sich
auf Kleidung und Sportartikel spezialisieren. Bisher spricht gerade der
Sportmarkt als Käufergruppe hauptsächlich Männer an.
Schlechte
Web-Business-Strategien
Unternehmen unterschätzen die Potentiale von Internet-Business-Anwendungen.
Das bescheinigt eine Studie der META
Group, die ein zu hohes Gewicht auf Investitionen für Internet-Shopping
konstatiert. Eine gezielte Umstrukturierung der Geschäftsmodelle
auf die Möglichkeiten von E-Business findet laut Studie kaum statt.
Von der Tatsache, dass 65 Prozent der Firmen weniger als 1 Million
US$ in Internet-Anwendungen investieren, schließt die Studie auf
kurzfristige Strategien. Im Gegenzug haben nur 14 Prozent der Firmen bisher
mehr als 5 Millionen US$ ausgegeben. Weitere Ergebnisse der Studie lauten:
80 Prozent der Firmen nutzen das Web für to-consumer Geschäfte,
52 Prozent wickeln Prozesse mit ihren Zulieferern ab und 43 Prozent mit
Geschäftspartnern.
Internationale Regelungen für Shopping gefordert
Internationale Richtlinien zum Verbraucherschutz für grenzüberschreitende
Transaktionen fordert die Consumers
International. Das an die OECD gerichtete Papier stützt sich
auf niederschmetternde Ergebnisse von Testkäufen. Die Dachorganisation
von Verbraucherschützern aus 239 Ländern nahm hierfür weltweit
17 Shopping Sites unter die Lupe.
Generell erhielten Käufer nicht ausreichende Informationen zu den
Produkten. In 10 Prozent aller Fälle kamen die bestellten und bezahlten
Waren gar nicht an. In zwei Fällen mußten die Testkäufer
5 Monate auf die Rückerstattung der Zahlungen warten. 44 Prozent
der Lieferungen kamen ohne Zahlungsbeleg, 73 Prozent der Händler
gaben kein Impressum an und ein Viertel nicht mal eine Telefonnummer.
Kundendienst mangelhaft
Kunden wünschen sich mehr Produktinformationen und einen besseren
Kundendienst im Internet. 61 Prozent der Teilnehmer einer Befragung von
e-BuyersGuide.com wünschen
sich eine ausführlichere Verkaufsberatung. 9 Prozent zeigten sich
mit dem Kundendienst unzufrieden. 13 Prozent gaben sogar an, sie würden
bei der zuletzt benutzen Shoppingsite keine weiteren Einkäufe tätigen.
eBay im Kreuzfeuer
Für 5,7 Millionen US$ wurde über eBay
eine menschliche Niere angeboten. Der illegale Handel wurde bei Bekanntwerden
sofort abgebrochen. Durch den Vorgang ist eBay wieder harscher öffentlicher
Kritik ausgesetzt. Erst kürzlich mußte das Haus die Versteigerung
von Waffen und Munition und von Aktien einstellen.
Elektronische Bücher
Adobe will elektronische Bücher vertreiben. Mit dem Konzept Web
Buy sollen Konsumenten Bücher elektronisch über das Internet
beziehen können. Die Stärken des Systems sind seine Verschlüsselung
im PDF Format, die Verlagen Kopierschutz bietet und seine Flexibilität.
Alle Arten von Lizenzen sind denkbar. So können Kunden das jeweilige
Buch voll erwerben, oder nur zu einmaligen Lesen oder sogar nur zur Nutzung
zu bestimmten Zeiten. Adobe erhofft sich mit dem System einen Durchbruch
für elektronische Bücher.
Gerichtsurteile im Internet
Eine Volltext-Datenbank seiner
Urteile und Beschlüsse stellt das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz
im Internet zur Verfügung. Damit macht das Gericht die für eine
CD Rom erfaßten Texte auch im WWW für jedermann verfügbar.
Auf diese Weise können Bürger schneller auf wichtige Schriftstücke
zugreifen. Es verringert auch den Verwaltungsaufwand des Gerichts. In
der Datenbank sind insgesamt 4.000 Urteile zugänglich.
EU bringt neue Technologien ins Web
Produkte der Informations- und Kommunikationstechnologie werden ab sofort
mit Hilfe der EU im Internet präsentiert. PROSOMA
heißt die virtuelle Messe, die in erster Linie für die Erzeugnisse
von kleinen und mittleren Unternehmen zur Verfügung steht.
w&v-online steigt in den Reisemarkt ein
Der Online-Ableger der Zeitschrift Werben & Verkaufen bietet seinen
Lesern einen neuen Service: Alle Leser haben jetzt die Möglichkeit,
ihre Reisen unter direkt
zu buchen. Der Dienst bietet reichhaltige Informationen zu Airlines, Autovermietung
und Hotels. Auf Wunsch erhält der Nutzer Informationen zu speziellen
Reisezielen, Sitzplätze können anhand von Sitzplatz-Karten frei
gewählt werden.
Pizzerien ins Web
Die englische GETaPIZZA.COM Ltd.
will ihr Angebot auch auf Deutschland ausdehnen. Das gab die Firma auf
einer Tagung in Frankfurt bekannt. Pizzerien erhalten demnach zunächst
für drei Monate einen kostenlosen Auftritt im Internet, der auch
die Bestellabwicklung per Telefax beinhaltet. Nach den ersten drei Monaten
erhebt die Firma 19,90 pro Monat für die Unterbringung der Internet-Filiale.
Infos für Anleger
25.000 Aktienfonds mit Bewertungen und Analysen bietet die Investmentfonds.de
seinen Besuchern. Alle Angebote sind völlig kostenlos. Zusätzlich
versorgt die Site Interessenten mit Informationen zu Kursen, mit Marktberichten
und Nachrichten von der Börse und vergleicht die unterschiedlichen
Fonds.
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