Branchenstudie: KI, Robotik und Automatisierung für Zukunft der Finanzdienstleistungen zentral

M   (27 Januar 2020)  |  aktualisiert am
Branchenstudie: KI, Robotik und Automatisierung für Zukunft der Finanzdienstleistungen zentral
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Die Mehrheit (55 %) der Fachleute im Bankwesen und in der Vermögensverwaltung betrachtet künstliche Intelligenz (KI), Robotik und Automatisierung als die bedeutsamsten Entwicklungen, welche die Zukunft der globalen Finanzdienstleistungsbranche prägen werden. Gemäß einer aktuellen Branchenstudie1 des Schweizer Fintech-Unternehmens Avaloq zählen zu weiteren maßgebenden Entwicklungen die wachsende Nutzung offenerer und kollaborativerer Plattformen (von 34 % der Befragten angegeben) sowie die zunehmende Bedeutung der Distributed-Ledger-Technologien und Kryptowährungen (26 %).

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Die Avaloq-Studie lotete die Stimmung angesichts der fortschreitenden digitalen Transformation in der Branche aus. Die Umfrage ergab, dass die wichtigsten drei Bereiche, in denen digitale Infrastrukturen erhebliche Leistungssteigerungen erzielen, die folgenden sind: Sicherstellung der Compliance bei sich verändernder Regulierung (48 %), bessere Kundenerlebnisse (46 %) und optimierte Cybersicherheit (42 %). Beim Blick in die Zukunft gilt ein besseres Kundenerlebnis als der weitaus wichtigste Wettbewerbsvorteil für Banken und Vermögensverwalter innerhalb der nächsten fünf Jahre: 41 % der Befragten nannten dies als ihren bevorzugten Wettbewerbsvorteil – mehr als doppelt so viel wie auf den zweitwichtigsten Faktor «operative Effizienz» (19 %) entfiel.

Auf die Frage, wie Finanzinstitute von wichtigen Branchentrends wie künstlicher Intelligenz, Automatisierung und dem Fokus auf ein starkes Kundenerlebnis profitieren können, gaben etwas mehr als zwei Fünftel der Teilnehmer (42 %) an, dass «eine Kernplattform in Kombination mit einzelnen Add-on-Applikationen» die populärste und effektivste Software-Strategie sein wird. Nur halb so viele Teilnehmer antworteten auf diese Frage entweder mit «mehrere einzelne erstklassige Plattformen» oder mit «eine integrierte Front-to-Back-Plattform».       

Martin Greweldinger, Group Chief Product Officer bei Avaloq, sagt: «Die digitale Transformation der Finanzdienstleistungsbranche hat bereits begonnen. Viele Finanzinstitute begrüßen die deutlichen Vorteile der digitalen und cloudbasierten Betriebsmodelle wie Business Process as a Service (BPaaS) und Software as a Service (SaaS). Aber es ist klar, dass noch größere Veränderungen bevorstehen, insbesondere in Bezug auf KI, Robotik und Automatisierung. Diese Technologien kombiniert mit der Design-Thinking-Methode werden das gesamte Kundenerlebnis verbessern. Avaloq ist der Meinung, dass dies die Art und Weise, wie Finanzdienstleistungen in allen Kundensegmenten erbracht werden, maßgeblich verändern und optimieren wird.»

«Wie unsere Studie bestätigt», fährt Greweldinger fort, «werden Kreditinstitute in diesem Umfeld und um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten weiterhin auf skalierbare, hocheffiziente und anpassbare digitale Plattformen migrieren. Diese sorgen für Zukunftssicherheit von Businessmodellen in einem sich rasch wandelnden, von der Digitalisierung geprägten Markt. Solche Plattformen gestatten es Banken und Vermögensverwaltern, zu expandieren und sich mit einer Vielzahl von Drittanbietern und Fintechs nahtlos zusammenzuschließen.»

(1) Die Umfrage wurde im November 2019 mit einer Online-Methode unter 210 Teilnehmern aus dem Geschäftsbanken-, Retail- und Private-Banking-Sektor durchgeführt. Davon befanden sich 61 % in der Schweiz, 10 % in Luxemburg, 9 % in Liechtenstein, 4 % in Singapur, 3 % in Deutschland und
3 % im Vereinigten Königreich. Zu den Befragten zählten Senior Manager (23 %), Vertreter des mittleren Managements (34 %), Mitarbeiter aus dem operativen/technischen Bereich (32 %) und andere (11 %).

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