Neun Gründe für den Einsatz von Thin Clients im Gesundheitswesen

FF   (23 März 2021)  |  Updated

Bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens sind Thin Clients herkömmlichen PCs deutlich überlegen. Sie erfüllen nicht nur die hohen Anforderungen an den Schutz von Patientendaten sehr gut, sondern eignen sich auch aufgrund einiger anderer Eigenschaften perfekt für den Einsatz in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. Welche Vorteile sie dort im Detail bieten, erklärt Rangee.

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Zwar wird im deutschen Gesundheitswesen noch an vielen Stellen mit Stift und Papier gearbeitet, doch inzwischen schreitet die Digitalisierung schnell voran und wird vom Staat auch gefördert, etwa durch das Krankenhauszukunftsgesetz. Dieses fördert den Aufbau digitaler Infrastrukturen, zu denen auch Computer zählen, mit denen Ärzte und medizinisches Personal beispielsweise Patientendaten erfassen und abrufen, Diagnosen und Behandlungen dokumentieren oder Medikamente, Hilfsmittel und Verbrauchsmaterialen verwalten. Die Anforderungen an die Geräte sind indes hoch: Sie müssen reibungslos funktionieren, um die Patientenversorgung nicht zu gefährden, und sehr sicher sein, damit Patientendaten nicht in falsche Hände gelangen. Thin Clients helfen Krankenhäusern, aber auch Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen, diese Anforderungen zu erfüllen – wie, das erklärt Rangee, deutscher Hersteller von Thin Clients und Zero Clients.

1. Hoher Datenschutz
In kaum einem anderen Bereich werden so viele persönliche und so vertrauliche Daten verarbeitet wie im Gesundheitswesen. Daher ist es besonders wichtig, dass diese Daten geschützt sind und nicht von Unbefugten eingesehen oder entwendet werden können. Thin Clients beziehen alle Daten und Anwendungen von einem Server und bieten einen aktiven Schutz gegen das lokale Speichern auf dem Gerät und die Nutzung von USB-Datenträgern. Auf diese Weise verhindern sie effektiv den Abfluss von Daten – selbst bei einem Diebstahl des Thin Client wären diese sicher, weil sie ausschließlich auf dem gut geschützten Server lagern.

2. Keine Chance für Malware 
Dass Malware für Gesundheitseinrichtungen eine große Gefahr ist, haben die vielen Ransomware-Attacken auf Krankenhäuser in den vergangenen Jahren gezeigt. Ein Thin Client mit gehärtetem Betriebssystem ist allerdings anders als Rechner mit Windows resistent gegen solche Schadprogramme. Da die Geräte nicht als Einfallstor für Malware dienen können, erhöhen sie die Sicherheit der gesamten IT-Infrastruktur.

3. Kompakte Bauform
In vielen Arbeitsbereichen von Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen ist der Platz beschränkt – mit ihrer kompakten Bauform fügen sich Thin Clients dort platzsparend und unauffällig ein. Die Gehäuse der meisten Geräte haben nur ein Volumen von 0,5 bis 1 Liter, zudem gibt es All-in-One-Systeme, bei denen der Thin Client in den Monitor integriert ist.

4. Eignung für medizinische Zwecke
Damit IT-Produkte wie Computer für medizinische Zwecke eingesetzt werden dürfen, müssen sie eine ganze Reihe von Anforderungen erfüllen, die unter anderem das Medizinproduktegesetz (MPG) regelt. Das gilt insbesondere für Endgeräte, die in der Nähe von Patienten betrieben werden, wie einen Rechner auf dem Visitenwagen. Während PC-Systeme üblicherweise mit internen 220-Volt-Netzteilen arbeiten, die speziell gegen Spannungsaustritt geschützt werden müssen, setzen Thin Clients auf externe Netzteile, mit denen sich der Abstand leicht einhalten lässt – und die auch günstiger als MPG-zertifizierte PC-Netzteile sind.

5. Lüfterloser Betrieb
Thin Clients kommen ohne Lüfter aus und bieten dadurch in Krankenhäusern und Arztpraxen gleich mehrere Vorteile: Zum einen wirbeln sie weder Staub noch Bakterien und Viren auf, sodass sich diese nicht in der Raumluft verteilen, sondern auf dem Boden und anderen Oberflächen absetzen können, wo sie bei der regelmäßigen Reinigung entfernt werden. Zum anderen sind die Geräte nahezu lautlos und stören Untersuchungen nicht, vor allem geräuschsensitive Untersuchungen etwa mit einem Stethoskop. Damit schützen Thin Clients die Gesundheit von Patienten und verbessern die Diagnose.

6. Hohe Ausfallsicherheit
Thin Clients sind mit nur wenig Hardware bestückt und kommen ohne bewegliche Teile aus, wodurch sie robust sind und sehr selten ausfallen. Damit garantieren sie die hohe Verfügbarkeit, die Einrichtungen im Gesundheitswesen benötigen, um reibungslose Abläufe und eine bestmögliche Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen sicherzustellen. In Umgebungen, in denen der 24/7-Betrieb wichtig ist, gibt es keine bessere Alternative. Sollte doch mal ein Gerät ausfallen, ist es schnell ausgetauscht und das Ersatzgerät in wenigen Minuten einsatzbereit, da es nur angeschlossen werden muss und sich seine Konfiguration dann automatisch über das Netzwerk holt.

7. Gute Remote-Verwaltung
Thin Clients erfordern nur selten Updates und Patches, sodass es zu deutlich weniger Betriebsunterbrechungen infolge von Software-Aktualisierungen als bei Windows-PCs kommt. Die IT-Abteilung kann Aktualisierungen ebenso wie Konfigurationsänderungen remote vornehmen und braucht Krankenhausbereiche, die Zutrittsbeschränkungen unterliegen oder in denen spezielle Bekleidungs- und Hygienevorschriften gelten, nicht zu betreten.

8. Schneller Benutzerwechsel
In Krankenhäusern arbeiten meist mehrere Mitarbeiter an denselben Geräten, oft müssen sie auch von wechselnden Systemen auf Anwendungen und Daten zugreifen. Für eine lückenlose elektronische Dokumentation benötigt jeder Mitarbeiter daher einen eigenen Zugang und idealerweise eine persönliche Desktop-Umgebung, egal wo er sich anmeldet. Mit Thin Clients lässt sich das hervorragend umsetzen, ebenso die zeitsparenden und benutzerfreundlichen An- und Abmeldungen, die notwendig sind, damit Mitarbeiter schnell Daten eingeben oder abrufen und ihren Arbeitsplatz schnell wieder verlassen können. Ideal ist hier eine 2-Faktor-Authentifizierung mit Smartcard oder RFID-Token. Diese können Mitarbeiter einfach mitführen und legen sie zum Start der Session auf das Lesegerät – entfernen sie sie dort wieder, wird die Session automatisch beendet und der Thin Client steht für den nächsten Benutzer bereit.

9. Niedrige Kosten
Häufig setzen Einrichtungen im Gesundheitswesen auf PCs, obwohl eine Remote-Desktop-Umgebung mit Thin Clients die Anforderungen viel besser erfüllen würde und noch dazu sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb deutlich günstiger ist. Die Gesamtbetriebskosten (TCO) von Thin Clients liegen bis zu 70 Prozent unter denen einer Infrastruktur auf Basis von Windows-PCs.

„Gerade in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen ist eine reibungslos funktionierende IT wichtig, manchmal sogar überlebenswichtig. Thin Clients können dort mit extremer Zuverlässigkeit punkten und bieten zudem hohe Sicherheit und Datenschutz“, betont Ulrich Mertz, Gründer und Geschäftsführer von Rangee. „Überdies entlasten Thin Clients das IT-Budget, weil sie deutlich niedrigere Kosten als PC-Umgebungen verursachen – die Einsparungen können beispielsweise in eine Modernisierung der Rechenzentrumsinfrastruktur oder neue medizinische Anwendungen und Patientenportale fließen und so die Gesundheitsversorgung weiter verbessern.“

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