Eine aktuelle Umfrage vom SEOFOMOHUB zeigt, dass Profis in der Suchmaschinenoptimierung verstärkt auf KI-basierte Suchoptimierung setzen. Noch herrscht jedoch Unsicherheit, wie das Fachgebiet genannt werden soll und wer die Verantwortung trägt. Verschiedene Begriffe konkurrieren, während sich der Markteinfluss noch in Grenzen hält. Gleichzeitig wächst der Druck von Führungskräften und Kunden auf sichtbare Ergebnisse. Alle Einzelheiten zu den verwendeten Begriffen, Verantwortlichkeiten und aktuellen Praktiken bekommst du hier.
TL;DR – kurze Zusammenfassung
- SEOs verwenden unterschiedliche Bezeichnungen für KI-Suchoptimierung; einheitlicher Begriff fehlt.
- Neun von zehn SEOs berichten von verstärkten Nachfragen seitens der Unternehmensleitung zur KI-Sichtbarkeit.
- Der tatsächliche Umsatzanteil durch KI-Suche bleibt niedrig; Frust über mangelnde Auswertbarkeit ist groß.
KI-Suchoptimierung: Uneinigkeit über Namen und Zuständigkeit

Viele Begriffe, keine Einigkeit
Wie die SEOFOMOHUB Umfrage unter mehr als 200 SEO-Fachleuten zeigt, gibt es für Optimierung in KI-Suchsystemen noch keinen allgemein anerkannten Namen. 36 % nennen es „AI search optimization“, 27 % bleiben bei „SEO“ (allerdings für KI-Plattformen) und 18 % bevorzugen „Generative Engine Optimization“ (GEO). Daneben kursieren Begriffe wie „AEO“ (Answer Engine Optimization) und „LLMO.“ Diese Vielfalt belegt, dass die Branche sich noch auf eine Bezeichnung einigen muss. Diese Erkenntnisse stammen laut Search Engine Land aus der SEOFOMO-Umfrage 2025.
Wer ist zuständig?
75 % der Befragten gaben an, dass herkömmliche SEO-Teams für sämtliche KI-Suchthemen verantwortlich sind. Nur wenige Unternehmen verfügen über eigene KI-Suchteams oder übergreifende Arbeitsgruppen, die sich speziell diesem Bereich widmen.
Die wichtigsten Methoden und Taktiken
- Verwendung von strukturierten Daten und Schema-Markup als Basis für KI-Systeme.
- Gezielte digitale PR sowie Erwähnungen auf Plattformen wie Reddit oder Wikipedia.
- Inhaltliches Aufteilen von Content (Content-Chunking) und FAQs, um bessere Abrufbarkeit zu erreichen.
- Beobachtung von Erwähnungen und Zitaten in KI-Tools wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini.
Erfolge, Grenzen und Frustrationen
Obwohl viele Unternehmen mittlerweile Wert auf KI-Sichtbarkeit legen (rund 91 % berichteten von Nachfragen durch ihre Geschäftsleitung), halten sich die messbaren Erfolge in Grenzen. 62 % erklärten, dass die KI-Suche aktuell weniger als 5 % ihres Umsatzes ausmacht. Vor allem die mangelnde Zuweisung von Ergebnissen (Attribution) und unvorhersehbare KI-Antworten frustrieren viele Fachleute.
Warum du das wissen solltest
Der Umstieg auf KI-getriebene Suche verändert bereits die Prioritäten in Unternehmen, obwohl der Einfluss auf den Umsatz überschaubar bleibt. Verantwortliche und Kunden erwarten dennoch rasch Berichte, Budgets und Strategien. Die Branche sucht deshalb parallel nach passenden Begriffen und effektiven Maßnahmen für diesen neuen Bereich.



