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Mehr Sicherheit im Internet - Checkliste für Passwörter

  • Redaktion ECIN
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Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht in den Medien über Sicherheitslücken im Internet berichtet wird. Ob spektakulärer Hackerangriff, Passwortdiebstahl, das Einschleusen trojanischer Pferde oder die Übertragung von Computerviren.

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Wer sich ins Internet begibt, muß ständig auf der Hut sein. Die Gefährdungen im Netz treffen gleichermaßen professionelle Informationsanbieter wie auch private Webnutzer. Auch wenn es keine absolute Sicherheit geben kann, mit Hilfe geeigneter Maßnahmen lassen sich die meisten Gefahren ausschalten oder zumindest drastisch minimieren.

Für die sichere Nutzung des Internets gibt es viele nützliche Hinweise. Grundlegend sind zwei Stichworte:

• Verschlüsselung von Emails
• Passwörter

Die Datenübertragung über das Internet verläuft über über ein weitverzweigtes, offenes Netz und ist somit einer Vielzahl von Manipulationsmöglichkeiten ausgesetzt. Beim Übertragen sensibler Daten sollten deshalb Verschlüsselungsverfahren angewandt werden. Dies gilt insbesondere für die Korrespondenz per Email. Was beim Versenden von Urlaubsgrüßen per Ansichtskarte noch geduldet werden kann, sollte man bei Verschicken von Email über das Netz nicht hinnehmen. Akademie.de informiert Sie über "Pretty Good Privacy": PGP verschlüsselt jede Art von Daten und es sind verschiedene Versionen für vermutlich alle denkbaren Computersysteme erhältlich.

Ein legaler Zugriff auf Rechner, Netzwerke und Online-Accounts soll durch entsprechende Passwörter gewährleistet werden. Bei der Festlegung dieser Passwörter durch den Nutzer wird aber mitunter mehr auf Merkbarkeit als auf Sicherheit geachtet. Wer bei der Auswahl seines Passworts einige Regeln beherzigt, kann Hackern das Leben deutlich schwerer machen.

Checkliste: Mehr Sicherheit für Ihre Passwörter
• Speichern Sie Ihre Passwörter nicht auf der Festplatte und deaktivieren Sie die Möglichkeit, daß Passwörter für bestimmte Anwendungen (z.B. DFÜ-Anwahl oder Email-Abfrage) stets zur Verfügung stehen.
• Verwenden Sie als Passwörter keine einfachen Begriffe wie Vor- oder Nachnamen, die in Ihrem sozialen Umfeld bekannt sein können oder leicht zu erraten sind. Auch sollten Benutzername und Passwort keinesfalls identisch sein.
• Bilden Sie Passwörter möglichst aus einer Kombination (von mindestens sechs) Buchstaben und Ziffern in Groß- und Kleinschreibung.
• Verwenden Sie zufällige Folgen von Buchstaben und Ziffern, keine Wörter aus dem Lexikon.
• Benutzen Sie für verschiedene Accounts auch verschiedene Passwörter. Wer Ihren Mail-Account geknackt hat, sollte nicht auch noch Ihr Konto plündern können.
• Schreiben Sie Ihre Passwörter nicht auf Schreibtischunterlagen oder Zettel (die Sie womöglich noch an Ihren Monitor kleben).
• Geben Sie auch auf Anfrage mündlich keine Passwörter weiter. Auch Mitarbeiter von Online-Diensten werden Sie nicht nach Ihrem Passwort fragen (schon gar nicht im Chatroom von AOL).
• Auch Passwörter sollten ein Verfallsdatum haben. Ändern Sie also Ihr Passwort in regelmäßigen Abständen.

Kleiner Trost am Rande: In nicht allzu ferner Zukunft werden uns Computer nicht mehr mit lästigen Passwortabfragen nerven. Ein Fingerabdruck oder ein "Ich schau' Dir in die Augen, User!" werden uns dann den Zugriff auf unsere Daten erlauben. Mit Sicherheit!

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