Die Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation

Autor: Marco Solá  veröffentlicht am 27 Oktober 2017  
 
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Die Digitalisierung beschleunigt Prozesse, spart Zeit und Kosten. Richtig eingesetzt erhöht sie zudem die Nähe zum Kunden. Dennoch wissen Unternehmen oft nicht, wie sie das Thema anpacken sollen. Welche Faktoren berücksichtigt werden sollten und wie diese genutzt werden können, erfahren Sie hier.

VERÄNDERUNGEN SCHREITEN LANGSAM VORAN

Unternehmenskultur und Technologien sind die Basis für die Digitalisierung. Derzeit sind viele Unternehmen noch von der analog gewachsenen Unternehmenskultur, mit Hierarchien und wenig durchlässigen Silo-Strukturen, geprägt. Dies verhindert, dass die zwei Komponenten der Digitalisierung umgesetzt werden können. Um die digitale Transformation erfolgreich zu bewältigen, sollten folgende Faktoren berücksichtigt werden.

AGILE SOFTWARE-ENTWICKLUNG 

Ein verkürztes “Time-to-market” ist ein wesentliches Element für erfolgreiche Digitalisierung. Unternehmen müssen die Bedürfnisse Ihrer Kunden schneller erkennen und genauer abdecken, als ihre Wettbewerber. Da sich Märkte und Bedürfnisse kontinuierlich verändern, muss auch die Software-Entwicklung darauf angepasst werden. Mit kurzen Entwicklungs-Sprints lassen sich die veränderten Anforderungen schnell und einfach in den laufenden Entwicklungsprozess integrieren.

CONTINUOUS INTEGRATION & DELIVERY 

Mit diesen Tools lässt sich die agile Entwicklung umsetzen. Entwickler können geschriebene Codes auf einen zentralen Server einspielen. Unmittelbar nach dem Einspielen, laufen automatisierte Prozesse ab, die den Code auf Fehler, Qualität und Integrität prüfen. Bevor Continuous Integration (CI) und Delivery (CD) genutzt wurde, wurden die Codes aller Entwickler, ebenfalls zentral auf einem sogenannten “Build-Server” verwaltet, dennoch fand eine Prüfung meist über Nacht statt. Wurden dabei Fehler in einzelnen Codes identifiziert, konnten Entwickler erst am nächsten Morgen mit der Eingrenzung und Behebung des Problems beginnen. Mit CI und CD werden die Prozesse und die Qualitätssicherung beschleunigt und zuverlässige Ergebnisse geliefert.

API-ÖKONOMIE 

Digitalisierung bedeutet im wesentlichen Vernetzung. Damit die unterschiedlichen Systeme miteinander kommunizieren können, werden immer mehr Schnittstellen benötigt. Je offener und standardisierter die Schnittstellen sind, desto einfach ist der Umgang mit den Modulen und Systemen. API-Ökonomie bedeutet, dass mit bereitgestellten Services Geld verdient wird. Dazu muss die Möglichkeit bestehen, dass an den Schnittstellen abgerechnet wird. Dies kann bzw. per “Pay-per-Use” stattfinden. Dazu müssen API-Calls gezählt und abgerechnet werden, dies eröffnet die Entwicklung völlig neuer Geschäftsmodelle.

MICROSERVICES

Microservices dienen zur Modularisierung von Software. Jede fachliche Funktion kann als ein Modul abgebildet werden. Somit wird die Wartung, Entwicklung und der Betrieb vereinfacht. Die einzelnen Elemente sind leicht austauschbar, was Zeit und Kosten spart. Weiterhin lassen sich die Services leichter überblicken und Lösungen flexibler und schneller auf sich ändernde Anforderungen anpassen.

CLOUD COMPUTING

Mit Cloud Computing lassen sich Rechnerleistung und Speicherkapazität exakt und bedarfsorientiert nutzen. Dies verbessert die Perfomancen, spart Zeit und Geld. Außerdem trägt Cloud Computing zur Flexibilität bei. Wird ein neuer softwarebasierter Service ausprobiert, kann dieser erst mit geringer Serverkapazität gestartet werden und bei Bedarf problemlos angepasst werden.

BIG DATA

Die Einbindung großer Datenmengen gibt Aufschluss darüber, wie Produkte und Services vom Anwender genutzt werden. Die Auswertung und Analyse der Daten gibt Informationen darüber, wie Software und Produkte noch näher am Bedarf der Kunden ausgerichtet werden können. Dadurch verbessert sich die Zielgenauigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. 

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Algorithmen helfen dabei Muster besser zu erkennen und Entscheidungen zu automatisieren. Insbesondere große Datenmengen lassen sich in verschiedene Kontexte setzen und steigern damit die Erkenntnisfähigkeit der Künstlichen Intelligenz. 

FAZIT

Steigende Anforderungen sowie zunehmende Flexibilität und Qualitätsansprüche fordern Unternehmen zum Umdenken. Um der Dynamik der digitalen Transformation zu entsprechen, müssen die Kultur und die Technologien im Unternehmen auf die Digitalisierung angepasst werden. Um künftig im Wettbewerb zu bestehen, sollte die digitale Transformation konsequent umgesetzt werden. Sprechen Sie uns an, gerne beraten wir Sie zum Thema digitale Transformation.

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Jana Eschweiler
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