WordPress mausert sich zum ultimativen Tool für Webseiten

Autor: MDistel  veröffentlicht am 15 Dezember 2017  
 
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WordPress mausert sich zum ultimativen Tool für Webseiten

Ohne Vorkenntnisse in Sachen HTML, PHP oder CSS war man vor zehn Jahren irgendwo im Coding-Nirvana verloren. Erst mit dem Siegeszug der „Plug and Play“ Content Management Systeme allen voran „WordPress“, dessen Siegeszug seit der Umfirmierung vom Blogsystem zum CMS, kaum noch aufzuhalten ist. Meine ersten Erfahrungen mit „WordPress“ liegen weit zurück und basieren noch auf der Anfangszeit als das inzwischen viel genutzte Web Anwendung, noch als reine „Blog Software“ verschrien war. Ich ließ das Tool damals liegen und setze in Projekten eher auf Typo3, Joomla oder Drupal, aber nicht auf WordPress. Zugegeben ein kleiner Fehler, den ich in meiner Webentwicklungsexpertise schnell wieder korrigierte.

Denn die Anwendung WordPress hat sich inzwischen zum weltweit meistgenutzten Content Management System (CMS) gemausert und ähnliche CMS-Anwendungen wie Joomla oder Drupal vor allem aufgrund der fast unbegrenzten Erweiterungsmöglichkeiten längst hinter sich gelassen. Während andere Systeme wie Typo3 ein wenig technisches Web Knowhow (TypoScript) bedürfen da es kaum oder wenige gepflegte Erweiteurngen gibt, braucht der WordPress User dieses kaum. Eine einfache funktionierende Webseite lässt sich in wenigen Klicks in knapp fünf Minuten zusammenstellen. Dazu ist WordPress komplett kostenlos wie auch zahlreiche Erweiterungen und Designvorlagen.

WordPress braucht längst den Vergleich mit großen Enterprise Systemen wie Typo3 oder Drupal nicht scheuen, denn mit WordPress lassen sich nicht nur „klicki bunti“ Webauftritte realisieren, sondern ebenso wie mit den komplexeren Systemen hochprofessionelle und skalierbare Auftritte. So kann das System die Vorteile eines Typo3 Systems (wo der Anwender eher überfordert wird) wie Multisite- oder ein taxonomiertes Kategoriesystem oder ausgefeiltes Usermanagement locker ebenso bieten und das in einem Nutzerfreundlichen Design und Anwendungsprozess. Dazu bietet es den Seitenbetreibern, die gerne selber „Hand anlegen“ gut besuchte Supportforen in deutscher und englischer Sprache.

Das Grundsystem und zahlreiche Plugins und Themes sind bei WordPress kostenlos, wer aber etwas ausgefeiltes sucht, kann entweder auch kostenpflichtige Erweiterungen und Themes erwerben oder mit Hilfe einer Agentur seine WordPress Seite individuell erweitern lassen. Man glaubt es kaum, aber mit WordPress lässt sich alles gestalten: Sei es ein Shop, ein Nachrichtenportal, eine Bildagentur oder eine einfache Nischenseite über die die Lieblingsinhalte in die Welt gestreut werden können, aber nur wenn diese auch sichtbar sind.

In diesem Sinne: Mehr ist immer besser - so sollte der Webseitenbetreiber auch an seine Sichtbarkeit bei Suchmaschinen wie Google denken und seine Webseite entsprechend optimieren. Für die WordPress Suchmaschinenoptimierung gibt es zahlreiche gängige Tools / Plugins in der Erweiterungsdatenbank des Systems. Wer ganz sicher gehen möchte, kann sich auch an eine der zahlreichen Agenturen wenden, die sich auf die Optimierung dieses CMS spezialisiert haben. Anders als die kostenpflichtigen oder auch kostenlosen Tools, analysiert eine Agentur die entsprechende Webseite intensiv und identfiziert zusammen mit dem Kunden die Schwachstellen und bespricht die Möglichkeiten der Verbesserung zur Sichtbarkeit in den Internet Suchmaschinen.

Fazit: Die richtigen WordPress Erweiterungen und das perfekt abgestimmte Template meist nicht zur perfekten Seiten, wenn diese nicht gefunden wird. Also ganzheitlich denken und sowohl die Technik und die Seite selber, als auch das Marketing und die Optimierung bedenken für den langfristigen und nachhaltigen Erfolg.

Art Veröffentlichung:
Exklusiv
Thema des Eintrags (Marketing, eCommerce)
Web-Optimierung
Kontaktdaten Unternehmen / Pressekontakt:

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Dem Autor also mir ist sehr wohl TYPO3 bekannt, den Rechtschreibfehler einmal außen vorgelassen. Ich habe mehrere Webseiten auf Basis des CMS entwickelt. Die wenigen früheren Vorteile des Systems (z.B. Multisite, Usermanagement) haben die anderen Systeme längst aufgeholt. TYPO3 war ein System das vor Jahren alle (Regierungen, Verwaltungen und Klein- und Großunternehmen) wollten und alle bekamen. Das Resultat bekamen Sie auch: Nichts geht ohne Eigeninitiative (kaum gepflegte Extensions, simple Funktionen wie Frontend Editing nur über Umwege, etc.), sondern nur wie weiter unten beschrieben mit Hilfe der zuständigen Agentur. Eine Goldgrube für die Agenturen (auch für mich), ein Verlustgeschäft für die Kunden. Kein Wunder das viele TYPO3 Enthusiasten zu anderen Systemen wechseln, nicht unbedingt WordPress (das aber auf einem guten Weg ist nicht nur für Putzfrauen), dafür aber beispielsweise Drupal etc.. Es gibt nicht das eine richtige CMS, sondern wie Chris H. fast richtig beschrieben hat, sollte vor der Auswahl der Inhalt und das Design aber vielmehr noch die gewünschten Funktionen stehen. Und hier kann TYPO3 ohne professionelle Hilfe nicht mehr mithalten, was die anderen im Core oder mit kleinen Anpassungen schon mitbringen. Klar gibt es viele "KlickiBunti Seiten" mit WordPress, liegt sicherlich auch an der Beliebtheit, aber es gibt auch funktionale Seiten wie Bildagenturen, Shopsysteme (und nicht nur mit WooCommerce) und ganze Marktplätze die mittels WordPress erfolgreich umgesetzt wurden. Ebenso gibt es aber auch Klicki-Bunti Seiten mit Joomla oder Drupal, jeder wie er mag. Ich finde eine Webseite sollte einfach zu bedienen sein und zwar nicht für die Programmierer, sondern für den Kunden. Mein Meinung aus Erfahrung. Je nach Wunschfunktionen biete ich meinen Kunden entweder eine Drupal, WordPress oder Joomla basierende Webseite an. Wenn der Kunde aber unbedingt TYPO3 will, soll er haben, er wird es dann schon merken ...

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Oberflächliche Betrachtung oder: wenn die Putzfrau ein Auto reparieren soll

Sehr viele Wordpress Seiten SIND Klickibunti Seiten
(Template kaufen oder kostenloses verwenden, kein Screendesign, dann Content reinzwängen)
Bei komplexen, professionellen Webseiten wird der Content und das Design VOR der Auswahl der Technologie konzipiert, und dann nach Maß erstellt.

Ein Web-Entwickler, der sich im Code verloren sieht, ist kein Web-Entwickler und sollte das auch bleiben lassen oder es erlernen.
Das ist so als würde sich eine Putzfrau darüber aufregen, Werkzeug verwenden zu müssen wenn sie ein Auto reparieren möchte....

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"Während andere Systeme wie Typo3 ein wenig technisches Web Knowhow (Typo3 Script) bedürfen da es kaum oder wenige gepflegte Erweiteurngen gibt, braucht der WordPress User dieses kaum"

Der Autor beweist mit diesem Satz, dass ihm die behandelte Thematik bestenfalls oberflächlich bekannt ist. Es gibt kein "Typo3 Script" sondern TypoScript. Wer sich mit der Einführung eines Anfängerbuches beschäftigt hat, weiß das.

Der Rest des Artikels ist eine lieblose Wiederholung des Chores der WordPress Community aus den letzten 10 Jahren angereichert um ein paar Rechtschreibfehler. Belanglose Repetition.

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Typo3? nutzt das noch jemand. Das schlechteste auf dem Markt. Keine einfache Erweiterungsmöglichkeit.

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