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Begehrte Industriemetalle eignen sich für die Geldanlage

  • Thomas Hack
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Begehrte Industriemetalle eignen sich für die Geldanlage

Insbesondere für langfristig orientierte Investoren kann das Edelmetall Palladium als Beimischung im Portfolio interessante Mehrwerte generieren. So sind die überwiegend professionellen Investoren, die längst auf das Edelmetall Palladium gesetzt haben, mit Top-Renditen belohnt worden.

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Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin sind seit Jahrtausenden als Zahlungsmittel und für vielfältige Anwendungen in so gut wie allen Kulturen begehrt. Ebenso werden sie in der Industrie eingesetzt, sodass der Bedarf hoch ist. Und gerade bei Gold, Silber und Platin ist die Attraktivität und Begehrtheit bekannt, sodass Investoren damit nicht viel falsch machen können. Die Edelmetalle eignen sich sehr gut zur Wertsicherung und für den Inflationsschutz und bieten insbesondere in stark volatilen Zeiten interessante Performance-Potenziale – allen Metallen werden enorme Steigerungen zugetraut.

Etwas abseits der bekannten Pfade bewegt sich das Palladium. Das Metall wurde 1802 durch William Hyde Wollaston entdeckt, der Verfahren zur Verarbeitung von Platinerzen untersuchte. Er benannte es nach dem damals gerade entdeckten Asteroiden Pallas, der zu dieser Zeit für einen Planeten gehalten wurde. Der Asteroid wiederum wurde nach dem Beinamen der griechischen Göttin Athene benannt. 

Ob in Drei-Wege-Katalysatoren in Fahrzeugen, in der Elektronik, in der Zahnmedizin und Schmuckindustrie, in Brennstoffzellen oder in vielen weiteren industriellen Anwendungen: Das Edelmetall gehört mittlerweile zu den begehrtesten Rohstoffen überhaupt – und es sieht nicht so aus, als würde sich die Nachfrage abschwächen. Das gilt auch mit Blick auf eine drohende Rezession als Folge der Corona-Krise. Die industrielle Produktion wird sich, insbesondere in Branchen wie Gesundheit und Technologie, immer weiterentwickeln. Und das Palladium nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Das macht es interessant für Anleger, die in die Assetklasse der Rohstoffe einsteigen oder ihr bestehendes Portfolio strategisch erweitern wollen.

Ein paar Zahlen können die Bedeutung klarstellen: Auf drei Jahre gesehen ist der Kurs um mehr als 170 Prozent gestiegen. Und über die vergangenen zehn Jahre hinweg hat der Palladiumpreis keine allzu großen Schwankungen gesehen, sondern einen kontinuierlichen Weg nach oben genommen. Einen kleinen Einbruch hatte das seltene Edelmetall Ende 2015/Anfang 2016 erfahren, aber diese Krise schnell ausgestanden. Das ist ein großer Unterschied zu Aktien, die ja regelmäßig größeren Schwankungsbreiten unterworfen sind. 

Ein weiterer Vorteil für Anleger: Der Markt ist, im Gegensatz beispielsweise zu Gold, noch sehr klein. Daher schwankt der Palladiumpreis kaum aufgrund von spekulativen Einflüssen. Insbesondere für langfristig orientierte Investoren kann Palladium als Beimischung im Portfolio interessante Mehrwerte generieren. Als Edelmetall der Wirtschaft hat Palladium immer einen stabilen Wert, und aufgrund des eben noch vergleichsweise kleinen Marktes kommt es auch nicht zu Massenverkäufen von Investoren, die den Wert negativ beeinflussen können. Selbst in der aktuellen Pandemiekrise ist der Preis fest und hat sogar etwas zugelegt. So sind die überwiegend professionellen Investoren, die längst auf das Edelmetall Palladium gesetzt haben, mit Top-Renditen belohnt worden.

Wichtig ist, bei Edelmetallen auf physische Lieferungen zu setzen. Wer das Metall direkt besitzt, gewinnt höchste Sicherheit, da dem Anleger das Edelmetall dann wirklich gehört und nicht rein über ein Wertpapier abgebildet wird. Palladium ist schließlich ein langfristig orientierter Sachwert, kein kurzfristiges Spekulationsobjekt. Dafür braucht es keine Reichtümer: Das Investment in Bruchteilseigentum am Edelmetallbarren ist ein guter Weg, in diesen Markt einzusteigen und das Edelmetallvermögen nach und nach aufzubauen.

Ganz legal Mehrwertsteuer sparen können Anleger übrigens durch die Lagerung im Schweizer Hochsicherheits-Zollfreilager. Das Palladium liegt dort gesichert und versichert, ist aber eben 19 Prozent günstiger als beim Transport nach Deutschland – und der Anleger muss sich zudem keine Gedanken über die Aufbewahrung zu Hause machen.

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