Neue Strategien im Vermögensaufbau für Arbeitnehmer sind gefragt

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  (14 Januar 2021)  |  Updated
Neue Strategien im Vermögensaufbau für Arbeitnehmer sind gefragt

Die Menschen wünschen sich tragfähige Lösungen für die finanzielle Absicherung im Alter und eine professionelle Begleitung. Denn einfach ist es heutzutage nicht mehr, ein Vermögen aufzubauen. Wie früher einfach ein Sparkonto einzurichten oder in Bundesanleihen und Bundesschatzbriefe zu investieren, schafft keinen Mehrwert.

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Für viele junge Menschen erscheint die betriebliche Altersvorsorge als zu kompliziert. Sicher, sie wollen eine finanzielle Absicherung für den Ruhestand – aber sie möchten sich nicht darum kümmern. Vielmehr wünschen sich 57 Prozent der 20- bis 34-jährigen Deutschen, dass ihr Arbeitgeber automatisch einen Teil ihres Gehalts in eine betriebliche Altersvorsorge-Lösung (bAV) investiert. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag von Fidelity International aus dem vergangenen Herbst. Ein weiteres Ergebnis: 16 Prozent der Arbeitnehmer aus dieser Altersgruppe haben sich noch keine Gedanken über die eigene Altersvorsorge gemacht, weitere 23 Prozent haben zwar schon einmal darüber nachgedacht, aber keinen konkreten beziehungsweise dokumentierten Plan. Und darüber hinaus geben 58 Prozent der Befragten an, die Altersvorsorge sei in ihrer jetzigen Umsetzung zu kompliziert, um sie in Eigenverantwortung zu erledigen.

Das zeigt, wie hoch der Beratungsbedarf in diesem Bereich ist. Die Menschen wünschen sich tragfähige Lösungen für die finanzielle Absicherung im Alter und eine professionelle Begleitung. Viele Menschen haben einfach festgestellt, dass die Strukturen und Produkte zu komplex sind, als dass man sich um alles alleine kümmern könnte. Den Arbeitgeber über die betriebliche Altersvorsorge zu beteiligen, ist ein guter Schritt – die private Vorsorge der nächste.

Das bedeutet: Es kommt heute mehr denn je darauf an, sich sehr individuell mit Geldanlage und Vermögensaufbau zu befassen, um die richtigen Lösungen zu finden. Denn einfach ist es heutzutage nicht mehr, ein Vermögen aufzubauen. Wie früher einfach ein Sparkonto einzurichten oder in Bundesanleihen und Bundesschatzbriefe zu investieren, schafft keinen Mehrwert und kann das Vermögen sogar durch Negativrenditen und Strafzinsen schädigen. Die Rechnung ist ganz einfach: Bei einer Verzinsung von null Prozent, aber einer steigenden Inflationsrate verliert das Geld aktuell Jahr für Jahr etwa zwei Prozent seines Wertes, Tendenz steigend. Wer dies zehn Jahre lang über sich ergehen lässt, hat nachher vielleicht noch immer 100.000 Euro auf dem Sparbuch – er kann sich dafür aber nur noch Waren im Wert von knapp 82.000 Euro kaufen. 

Wenn überhaupt! Denn das erste Institut berechnet sogar ab jeweils 10.000 Euro auf dem privaten Tagesgeld- und Girokonto offiziell ein Verwahrentgelt von 0,75 Prozent pro Jahr, ein weiterer finanzieller Schaden. Wer dieses Geld vermeintlich sicher fürs Alter auf dem Sparbuch bunkert, kann sein blaues Wunder erleben. Daher sind andere Lösungen gefragt, um das Ruhestandseinkommen nicht zu gefährden.

Im Übrigen wird sich so schnell auch nichts an dieser fatalen Situation für den klassischen Sparer ändern. Experten erwarten de facto ein weiteres zinsloses Jahrzehnt, sodass sich Sparer auf eine dauerhafte Dürre bei ihren festverzinslichen Anlagen einstellen müssen. Das ist weder Spekulation noch graue Theorie. Einen deutlichen Beleg lieferte kürzlich die US-Notenbank Federal Reserve. Der Leitzins in den USA bleibt vorerst niedrig. Die Fed will das Zinsniveau voraussichtlich bis Ende 2023 bei nahezu Null belassen.

Daher sind heute neue Strategien im Vermögensaufbau gefragt, damit auch Normalverdiener die Möglichkeit haben, Geld rentierlich zur Seite zu legen. Kosten, Rendite, Sicherheit und Flexibilität einer Kapitalanlage stehen damit natürlich immer im Fokus. Wenn dies zusammenpasst, ist es ein gutes Produkt. Wenn aber nur ein Bereich sehr negativ auffällt, sollten Anleger davon Abstand nehmen – und der Berater es eigentlich gar nicht anbieten. Eine gute Möglichkeit, in den Vermögensaufbau einzusteigen, bieten beispielsweise breit aufgestellte Investmentfonds, die den Aktienanteil je nach Risikoneigung zwischen 0 und 100 Prozent gestalten. Professionell gemanagt erbringen diese Fonds spürbare Mehrwerte für Anleger; und wer in ein Produkt mit niedrigen Gebühren investiert, vergrößert seinen Nutzen. Denn jeder weiß: Gute Konditionen sind der erste Schritt zu mehr Rendite.

Professionelle Berater setzen auf einen umfangreichen und professionellen Soll-Ist-Vergleich, analysieren alle Vermögenswerte und erkennen auf diese Weise die tatsächliche finanzielle Situation. Haben die Arbeitnehmer Wertpapierdepots, eine Immobilie und vielleicht bereits Vorsorgeverträge oder steht eine Erbschaft in Aussicht – oder müssen sie die Altersvorsorge von Grund auf aufbauen? In welcher Form wollen sie später die Familie unterstützen? Und was wollen sie für den Konsum aufwenden? Ist dies geklärt, besprechen Berater mit den Kunden die individuellen Wünsche für das Ruhestandseinkommen und können darauf aufbauend eine Planung für die private Altersvorsorge erstellen. Erst nach dieser eingehenden Analyse geht es an die konkrete Umsetzung. Dies bezieht sich vor allem auf eine breit diversifizierte Altersvorsorge, damit beim Eintritt in den Ruhestand genügend Geld zur Verfügung steht. Daher werden neben staatlich geförderten und privaten Rentenversicherungsprodukten auch alle passenden Möglichkeiten aus dem großen, internationalen Anlageuniversum eingesetzt, um die private Altersvorsorge zu gestalten.

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