Noch näher am Kunden mit einer eigenen Mobile-App

  • Marco Dester
Updated
Noch näher am Kunden mit einer eigenen Mobile-App

Ich habe doch eine mobile Webseite, ich brauche doch nicht noch eine App. Diese Aussage hört man oft und diese ist teilweise auch richtig. Nicht jeder braucht eine App, um seine Nutzer zu erreichen. So benötigt ein kleiner Blog oder eine private Homepage natürlich nicht unbedingt eine App, dagegen ein Unternehmen eventuell schon. Es kommt immer darauf an, ob mit der App ein zusätzlicher Mehrwert gegenüber dem Nutzer, also dem Kunden geschaffen werden kann. Denn: Die potentielle Zielgruppe muss sich ja aktiv die App auf ihrem Endgerät installieren, während eine normale Webseite ja ohne weiteres Zutun angewählt werden kann.

Für Unternehmen ist zusätzlich zu ihrer normalen Webseite eine App anbieten eröffnen sich aber ganz neue Möglichkeiten um zum einen mit den Kunden in Kontakt zu treten und zum anderen Leads zu generieren. Eine app entwickeln kann das Unternehmen mit der eigenen IT Inhouse anstoßen, wenn qualifiziertes Personal vorhanden ist oder aber diese Dienstleistung auslagern an eine der vielen kompetenten Agenturen am Markt. Dabei sollte sich das Unternehmen klar werden was es genau will, also welche Art von App.

Man unterscheidet in der Regel zwischen „Native App“, „Hybride App“ und „Web App“. Letztere sind der Regel technisch gesehen eigentlich mobile Webseiten, die normal über den Browser aufgerufen werden mit dem Unterschied das sie einer nativen App ähneln und wenn sie gut gemacht sind eine verbesserte Nutzererfahrung liefern als eine normale responsive Webseite. Die hybride App ist ein Mix aus Web- und Nativer App kommt aufgrund der technischen Einschränkungen im Bereich des genutzten Frameworks aber vor allem bei kleineren Projekten vor. Die native App kommt dagegen technisch losgelöst von der Webseite daher und ist anders als die beiden anderen Arten nach oben für alle Anforderungen und Funktionen skalierbar. Dazu verfügen diese Arten von Apps meist über ein gutes Verhältnis von Ressourcenverbrauch und Geschwindigkeit.

Das ist wichtig, denn nichts wäre fataler für eine App, wenn diese nicht nur langsam lädt sondern dazu auch noch den Energieverbrauch des mobilen Endgeräts belastet. Hier müssen Entwickler aber auch der Endkunde ein besonderes Augenmerk legen, denn alle für den Kunden negativen Aspekte gehen immer zu Lasten der Reputation der eigenen Unternehmung. Wichtige Punkte bei der Entwicklung sind entsprechend:

  1. Sparsamen Energieverbrauch beachten (z.B. Bluetooth Low Energy BLE)
  2. Wenn möglich Einbindung der Sensoren zur Verbesserung der Bedienung
  3. Funktionieren der Verbindungen / Konnektivität (WLAN, Bluetooth, NFC)
  4. Sicherheit und Datenschutz beachten, da Nutzer ungern viel Zugriff gewähren. Dabei auch den richtigen Hoster zur Speicherung wählen.
  5. App in den App Stores integrieren und dort auf Nutzermeinungen eingehen
  6. Mehrwert User-Interaktion ausnutzen und entsprechend unter Berücksichtigung der Bildschirmgröße Nutzerfreundlich programmieren

Fazit: Eine App kann einen Mehrwert für die eigene Unternehmung bringen, wenn Sie richtig gemacht ist.

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