23.10.2002 - Der Zustand des Patienten Website ist weiterhin kritisch. So zumindest das Fazit der aktuellen Branchenstudie „Pharma 2002“

Der Zustand des Patienten Website ist weiterhin kritisch. So zumindest das Fazit der aktuellen Branchenstudie „Pharma 2002“

Das bereits zum zweiten Mal über 200 Websites der pharmazeutischen und medizintechnischen Unternehmen in Deutschland. Die letzte Analyse im Jahr 2000 hatte für die große Mehrheit der Internetauftritte der Pharmabranche deutliches Optimierungspotential aufgezeigt. Jetzt wurde überprüft, ob die Unternehmen die Zeit genutzt haben, um ihr Internet-Marketing besser auf die Bedürfnisse ihrer Zielgruppen zuzuschneiden.

Insgesamt lassen sich nur leichte Verbesserungen gegenüber der Analyse von vor zwei Jahren feststellen. Dabei fällt auf, dass sich das Mittelfeld in der Breite deutlich an die damaligen Spitzenreiter angenähert hat. Dies betrifft insbesondere die Kriterien Benutzerführung - wie zum Beispiel der Aufbau der Navigation - und Inhalt. Echte Leuchtturmprojekte oder signifikante Verbesserungen sind aber kaum zu finden. Die Chance, Kunden über inhaltlichen Mehrwert an das Unternehmen zu binden, wird nicht genutzt. Noch immer bleiben die Unternehmen der Pharma-Branche mit Interaktivitäts- und Dialogangeboten weit hinter den technischen Möglichkeiten zurück , Zum Beispiel bieten nur 19 der 216 untersuchten Unternehmen auf ihrer Website einen Newsletter an, Diskussionsforen werden nur von 11 Unternehmen zum Dialog mit dem Kunden eingesetzt. Moderne Dialogangebote für Fachkreise wie Online-Fortbildungsveranstaltungen oder Anwendungsbeobachtungen online werden nur äußert selten eingesetzt - gerade 3 Unternehmen bieten an, sich online weiterzubilden.

„Die Leistungsversprechen der Marken werden nicht in echte Services im Web transformiert“. Im Branchenvergleich zeigt sich deutlich, dass besonders erfolgreiche Websites konsequent nach den Bedürfnissen der Nutzer aufgebaut sind. Dabei belegen und stützen kundenorientierte Online-Services das spezielle Leistungs- und Qualitätsversprechen einer Marke – doch gerade hier bleiben viele Pharma-Unternehmen noch immer weit hinter den heute bestehenden Möglichkeiten zurück“, bewertet Frederik Tautz, Senior Consultant E-Health bei der ECC Online Relations die Ergebnisse der Studie

 


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