05.05.2004 - Die Verkäufer sitzen in der Regel in den USA, die meisten unerwünschten eMails werden jedoch in China auf die Reise geschickt.

Die Verkäufer sitzen in der Regel in den USA, die meisten unerwünschten eMails werden jedoch in China auf die Reise geschickt.

Mehr als 70 Prozent der unerwünschten Werbe-eMails enthalten mittlerweile Internet-Adressen, die im Reich der Mitte gehostet werden. Lediglich 22 Prozent der gefundenen Links sind noch in den USA beheimatet. Zu diesem Ergebnis kommt das kalifornische Software-Unternehmen in seiner aktuellen Untersuchung.

Jedoch haben gut 60 Prozent aller Spam-Mails ihren Ursprung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und damit man nicht mit dem US-amerikanischen Gesetz (US-Can-Spam-Act) in Konflikt kommt, werden die Aktivitäten der Versender kurzerhand nach China verlegt. Dort werden die entsprechenden Seiten dann auf chinesischen Rechnern gehostet. Gleichzeitig nimmt China inzwischen auch in der Kategorie der eigentlichen Spam-Versender mit 6,2 Prozent vor Südkorea mit 4,9 Prozent den zweiten Platz ein.

Deutschland hat dagegen in punkto Spam eine weitgehend weiße Weste. Unter den Ländern, in denen die meisten mit Spam beworbenen URLs liegen, kommt Deutschland mit 0,03 Prozent auf Rang 9 und beim Spam-Versand taucht Deutschland in der Statistik erst gar nicht auf.

 


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