25.05.2004 - Mit den Problemen unerwünschter Massenmails haben nicht alle Nationen gleichermaßen zu kämpfen. Die Versender setzen offenbar eindeutige Prioritäten und konzentrieren ihre Aktivitäten auf ausgesuchte „Hot Spots“.

Mit den Problemen unerwünschter Massenmails haben nicht alle Nationen gleichermaßen zu kämpfen. Die Versender setzen offenbar eindeutige Prioritäten und konzentrieren ihre Aktivitäten auf ausgesuchte „Hot Spots“.

So kommt eine aktuelle Untersuchung des eMail-Sicherheitsdienstleisters zu dem Schluss, dass der Spam-Anteil insgesamt im vergangenen Monat abermals eine neue Rekordmarke erreicht hat, wobei die globale Verteilung aber mitnichten als gleichmäßig angenommen werden kann. Denn satte 97% des gesamten Aufkommens entfallen, allen Anti-Spam-Gesetzen zum Trotz, auf die USA, Großbritannien, Deutschland, Australien und Hongkong. 47% aller Nachrichten, die deutsche eMail-Empfänger erreichen, sind unerwünschte Werbe-Mails. Damit nimmt Deutschland Rang drei in der Hitliste der Spam-Opfer ein, knapp übertroffen von Großbritannien. Unangefochtener Spitzenreiter ist mit 83% die USA. Australien, die Niederlande und Hongkong sind im Vergleich dazu mit 32, 30 und 27 Prozent schon abgeschlagen.

Der deutschlandweite Anstieg von Spam Mails kommt nach Auffassung von MessageLabs nicht von ungefähr, sondern folgt einem klaren Trend im englischsprachigen Raum, wo Internet- und eMail nach wie vor am stärksten genutzt werden. „Der exponentielle Spam-Anstieg ist direkt proportional zu der regionalen demografischen Entwicklung“, erklärt Mark Sunner, CTO bei MessageLabs: „Hinsichtlich der Internet- und eMail-Nutzung bietet die USA damit den größten Markt für Spammer. Und obwohl die USA mit 83% den deutlich höchsten Anteil an Spam-Mails ausweist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Großbritannien in vielleicht nur sechs Monaten und die asiatisch-pazifischen Länder in 12 Monaten die gleiche Zahl ausweisen. Man kann es auf dem Internet-Markt auch so ausdrücken: wenn die USA niest, bekommt der Rest der Welt eine Grippe.“

 


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