30.07.2007 - Um Schäden schnell aufzunehmen und weiterzuleiten, erforscht ein Projekt den Einsatz von mobilen Endgeräten im Wald. Neben dieser Nutzung sind andere nützliche Erweiterungen denkbar.

Um Schäden schnell aufzunehmen und weiterzuleiten, erforscht ein Projekt den Einsatz von mobilen Endgeräten im Wald. Neben dieser Nutzung sind andere nützliche Erweiterungen denkbar.

Eine neuartige IT-Infrastruktur für mobile Forstarbeitsplätze will das Forschungsprojekt Mobility@forest schaffen. Durch den Einsatz standardisierter Geodienste soll vor allem die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden vereinfacht werden. So soll es möglich sein, Kartierungen von Flora-Fauna-Habitat-Gebieten vor Ort durchzuführen und an unterschiedliche Behörden - bis hin zur Europäischen Ebene – zu übermitteln. Vorteil sei, nach Meinung der Initiatoren, die Möglichkeit nach Natureinwirkungen, Schäden sofort mobil aufzunehmen. Mittels mobilem Endgerät, das über entsprechendes Kartenmaterial sowie Positionierungs- und Markierungstechnik (GPS, GALILEO, RFID) verfügt, werden die betroffenen Flächen markiert. Dieses mobile Endgerät soll sowohl offline, als auch über eine drahtlose Internetverbindung (UMTS, GPRS) nutzbar sein. Im Online-Modus ist das mobile Geoinformationssystem mit der Verwaltung verbunden, so dass alle Eingaben vor Ort sofort auch in der Zentrale zur Verfügung stehen und dort dann weitergeleitet oder verarbeitet werden können.

Beteiligt am Forschungsprojekt Mobility@forest sind fünf Projektpartner: Das ATB – Institut für angewandte Systemtechnik Bremen GmbH, die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), das Institut für Bodenkunde und Standortslehre an der Technischen Universität Dresden, die Reimesch Kommunikationssysteme GmbH und die . Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft. Zudem sollen weitere Ideen das System verbessern und erweitern. So sei es angedacht, den Informationsaustausch auch auf andere Projekte im Öffentlichkeitsbereich, wie beispielsweise den Katastrophenschutz anzuwenden. Es sei auch zukünftig denkbar, behördliche Aufgaben wie eine aufwändige und teure Waldbrandüberwachung mit Flugzeugen, durch den Einsatz von automatischen Temperatursensoren zu optimieren.

 


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