07.03.2008 - Diese fünf Punkte sollten Organisationen beherzigen, wenn sie Social-Software einsetzen: Grundlegendes beobachten, Zeit in den Aufbau investieren, keine Vergleich mit kommerziellen Angeboten wagen, schlechtes Verhalten unterbinden und die Produktivität erhalten.

Diese fünf Punkte sollten Organisationen beherzigen, wenn sie Social-Software einsetzen: Grundlegendes beobachten, Zeit in den Aufbau investieren, keine Vergleich mit kommerziellen Angeboten wagen, schlechtes Verhalten unterbinden und die Produktivität erhalten.

Die Diskussion um Chancen und Risiken von Web 2.0-Technologien in Unternehmen ist schon etwas älter. Nach Meinung der Marktforscher von hat sich die Lage für die Firmen aber verändert - zumindest für solche, die Web 2.0 ignorieren: Denn man sollte nicht den Fehler begehen, Web 2.0 nicht in Betracht zu ziehen. Im „Notfall“ behelfen sich die Mitarbeiter selber und greifen dann auf Privatnutzerprogramme zurück- was potenziell viel mehr Risiken berge als gar kein Web 2.0.

Gartner formuliert deshalb fünf Hauptherausforderungen für Unternehmen in Bezug auf Social-Software. Erstens sollten Firmen soziale Software grundlegend untersuchen und zur Not abwartend behandeln. Denn abwarten heißt nicht ignorieren. Zweitens sollten Unternehmen nicht einfach nur die Anwendungen 2.0 bereitstellen, sondern auch Zeit und Kraft in grundlegendes Verständnis, Design, Wachstum und Pflege der Anwendungen investieren. Drittens sollte man die Aufregung um Fehltritte von Facebook, MySpace und YouTube nicht überbewerten, denn professionelle Web 2.0-Anwendungen werden nicht von einer großen Öffentlichkeit genutzt und sind auch nicht auf Werbeeinnahmen angewiesen.

Viertens sollten Unternehmen auch schlechtes Verhalten in ihren Reihen erwarten. Dagegen helfen weniger sorgfältig ausgearbeitete Regeln, als vielmehr wachsame Mitarbeiter, solche, die einfache Regeln einhalten und diese Einhaltung gegenseitig fordern. Der fünfte Punkt in der Gartner-Liste betrifft die Trennung von Freizeit und Arbeitszeit. Firmen sind gezwungen, je mehr 2.0 das Unternehmen durchdringt, die Work/Life-Balance und die Produktivität ihrer Mitarbeiter ständig neu zu evaluieren und neu zu verhandeln.

 


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