10.11.2008 - Wie hat sich der eCommerce 2008 in Deutschland entwickelt, hat die Finanzkrise Folgen für den eShopping-Sektor, welche Bestellwege bevorzugen die Deutschen? Der Report des bvh klärt auf.

Wie hat sich der eCommerce 2008 in Deutschland entwickelt, hat die Finanzkrise Folgen für den eShopping-Sektor, welche Bestellwege bevorzugen die Deutschen? Der Report des bvh klärt auf.

Der „Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh)“ hat in einem umfassenden Zahlen und Fakten zur deutschen eCommerce-Entwicklung im Jahr 2008 vorgelegt. Trotz der allgemeinen Wirtschaftskrise sind die Aussichten recht positiv: Insgesamt 72,7 Prozent der Befragten gaben an, dass die Krise keinen Einfluss auf ihre Weihnachtseinkäufe habe, 47 Prozent der Deutschen sind auch in diesem Jahr bereit, 100-200 Euro in Weihnachtsgeschenke zu investieren.

2007 kauften 29,37 Millionen Deutsche im Internet ein, 2008 waren es 31,44 Millionen. Der positive Trend setzt sich also fort. Nach wie vor kaufen mit 54,1 Prozent mehr Männer als Frauen mit 45,9 Prozent im Internet ein. Während die Umsätze mit Dienstleistungen im Internet im Vorjahresvergleich konstant blieben, stiegen die Umsätze mit Waren von 10,9 auf 13,4 Prozent des gesamten Versandhandelsumsatzes an. Dies entspricht einer Steigerung von 23 Prozent. Die klassischen Bestellwege befinden sich also auf dem Rückzug, erreichen aber immer noch ein Volumen von 15,2 Milliarden Euro beziehungsweise 53,1 Prozent des Versandhandelsumsatzes. Im innerdeutschen Ost-West-Vergleich ist dabei festzustellen, dass in Ostdeutschland nach wie vor mehr per Telefon und weniger im Internet als im Westen bestellt wird. Bekleidung und Medien waren nach wie vor die beliebtesten Online-Güter, Computer und Zubehör konnten mit einem Plus von 438 Prozent den größten Zuwachs verzeichnen.

Kataloge sind offenbar auch im eShop-Zeitalter nach wie vor unverzichtbar. Der Anteil der Käufer, die sich vor dem Online-Einkauf in einem Katalog über das Warenangebot informierten, betrug 2008 insgesamt noch 73 Prozent, während 27 Prozent angaben, keinen Katalog mehr zu benötigen. Nur 22 Prozent der Online-Shopper informierten sich über das Produkt auf der Website des Versenders. Der meistgenutzte Online-Shop 2008 ist nach wie vor eBay mit 18 Millionen Kunden, gefolgt von Amazon mit 13,5 Millionen und Tchibo mit 5,63 Millionen Kunden. Mit 5,19 Milliarden Euro erzielten Multichannel-Versender, die auf ein Katalog- und ein Online-Angebot setzten, auch 2008 die größten Umsätze und erreichten eine Steigerung von 21,9 Prozent. Reine Online-Shops konnten ihre Umsätze auf 3,74 Milliarden Euro steigern, dies entspricht einer Steigerung von 57,3 Prozent. Für die Zukunft schätzt die überwiegende Mehrheit der bvh-Mitglieder die Aussichten als „gut“ ein.

 


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