05.03.2009 - Wenige Dinge haben in den letzten Jahren so starken Einfluss auf unsere Lebensart gehabt, wie das Internet. Mittlerweile kann sich ein Großteil der Jugendlichen den Alltag im ständigen Offline-Betrieb gar nicht mehr vorstellen.

Wenige Dinge haben in den letzten Jahren so starken Einfluss auf unsere Lebensart gehabt, wie das Internet. Mittlerweile kann sich ein Großteil der Jugendlichen den Alltag im ständigen Offline-Betrieb gar nicht mehr vorstellen.

Dieses Bild zieht sich jedoch durch nahezu alle Altersgruppen. Laut dem können sich heutzutage 55 Prozent aller Deutschen das Internet nicht mehr aus dem Alltag wegdenken. Präsident Scheer erläuterte, das Leben vieler Menschen habe sich durch die Online-Welt derart drastisch verändert, dass sie nicht mehr nur als virtuelle Realität zu betrachten sei, sondern ernsthaften Einfluss auf das wahre Leben habe. Die Zielgruppen unter 30 würden als Gesamtheit lieber auf das Auto oder gar den Lebenspartner verzichten als auf das weltumspannende Datennetzwerk.

Immens wichtig findet Scheer den sozialen Aspekt; das Web sei keine – wie in früheren Jahren häufig befürchtet – Brutstätte sozialer Kälte, sondern jeder zweite Nutzer von social networks fände dort permanente Freundschaften, jeder sechste wichtige Geschäftspartner und immerhin acht Prozent sogar den Partner fürs Leben. Die Befürchtungen früherer Jahre, das Netz führe zu Entfremdung untereinander und entmenschliche die Gesellschaft, seien, so Scheer, völlig unbegründet gewesen. Durch die Vielseitigkeit des Internets hätten außerdem 61 Prozent aller Befragten das Gefühl, ihre Allgemeinbildung zu verbessern und jeder Zweite habe schon mal Geld durch Online-Shopping eingespart.

Ferner nutzten 65 Prozent aller Berufstätigen das Web auch außerhalb ihrer Arbeitszeiten für berufliche Zwecke; umgekehrt gaben in der Studie 49 Prozent der Menschen an, auch im Job gern mal aus privaten Gründen zu surfen. Scheer ist der Meinung, dass Unternehmen die Verschmelzung von privater und beruflicher Nutzung erkennen müssen und feste Regeln für die private Nutzung am Arbeitsplatz einführen sollten. Durch und mit dem Internet würden Privat- und Berufsleben zusehends verschmelzen, auch darauf müssten Betriebe und der Gesetzgeber reagieren.

Auch zum Thema Datenschutz befragte der BITKOM Menschen verschiedenen Alters, wobei rund 50 Prozent am liebsten selbst ihre Daten pflegen und vor fremden Zugriff sichern, 44 Prozent übertrugen diese Verantwortung dem Staat und nur vier Prozent sehen sie bei der Wirtschaft. 64 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren haben daheim einen Internetzugang und surfen täglich 138 Minuten durchschnittlich. Bei den über 50jährigen sind es dagegen nur 49 Prozent, was Scheer mit einem Aufruf, man müssen die Altersgruppen auf Augenhöhe bringen, quittierte.

 


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