26.03.2009 - Offenbar ist die Furcht, im Netz auf Betrüger und unseriöse Angebote hereinzufallen, noch immer groß. Die Scheu wurde nun in Zahlen quantifiziert.

Offenbar ist die Furcht, im Netz auf Betrüger und unseriöse Angebote hereinzufallen, noch immer groß. Die Scheu wurde nun in Zahlen quantifiziert.

Das Marktforschungsunternehmen fand in einer Untersuchung heraus, dass 15 Prozent der Anwender aus Angst vor Betrug nicht auf Online-Shopping zurückgreifen. 7,5 Prozent gaben gar an, dass sie im vergangenen Jahr tatsächlich finanzielle Verluste durch unseriöse Verkäufer im Web zu verbuchen gehabt hätten. Kein Wunder also, dass deutliche 59 Prozent aller befragten Nutzer ihre Online-Aktivitäten entsprechend der Scheu vor Betrug angepasst haben und Online-Shopping nach Möglichkeit umschiffen.

71 Prozent aller Befragten gucken ganz genau hin, ob und wo sie über das Internet Produkte erwerben; 67 Prozent behaupten beim Home Shopping am heimischen Rechner, sehr skeptisch bezüglich der Angabe persönlicher Daten zu sein. Wenn sie durch eine Shopping-Seite auf eine Homepage mit Zahlungsmodalitäten geführt werden, so sehen 28 Prozent der potenziellen Kunden völlig vom Kauf ab. Die Skepsis ist also sehr groß. 30 Prozent der von Gartner unter die Lupe genommenen Anwender haben ihre virtuellen Shopping-Touren aus Angst, auf einen Betrug hereinzufallen, einfach eingeschränkt.
Alarmierende 15 Prozent aller Befragten sind derartig verunsichert durch finanzielle Risiken beim Online-Shopping, dass sie es ganz und gar eingestellt haben und lieber im Einkaufszentrum bummeln gehen. Und dieses Verhalten hat, laut Angaben von Gartner, auch durchaus seine Berechtigung. Aus Datenmissbrauch entstandener finanzieller Betrug ist nämlich von 2007 auf 2008 um 47 Prozent angestiegen.

Datenklau- und Missbrauch steht in den Toplisten der Internet-Schieberei ganz oben. 20 Prozent aller mit Geld zusammenhängenden Missetaten im Internet gehen darauf zurück. Zum Vergleich: 16 Prozent der finanziellen Schäden gehen auf das Konto von Geldbörsen- und Brieftaschendiebstahl zurück, also physischer Entwendung. Phishing liegt hier bei 13 Prozent und Vorfälle bei Online-Auktionen sind mit neun Prozent beteiligt. Überraschend hoch ist die Zahl von Vertrauensbrüchen – acht Prozent der Geschädigten wurden von Menschen, denen sie ihre Zugangs- oder Kontodaten anvertraut hatten, hinters Licht geführt. Offenbar ist noch immer nicht allen klar, dass eine gesunde Vorsicht, die man im realen instinktiv Leben hegt, auch im Internet nicht fehlen sollte.

 


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