09.09.2009 - Facebook möchte gemeinsam mit Nokia soziale Netzwerke endgültig auf mobilen Endgeräten ankommen lassen. Die eigenen mobilen Web 2.0-Pläne der Finnen liegen somit wohl auf Eis.

Facebook möchte gemeinsam mit Nokia soziale Netzwerke endgültig auf mobilen Endgeräten ankommen lassen. Die eigenen mobilen Web 2.0-Pläne der Finnen liegen somit wohl auf Eis.

Das feste Netz ist nicht genug: In seiner nachdrücklich verfolgten Strategie, soziale Netzwerke auf dem mobilen Markt zu einer Selbstverständlichkeit zu machen, ist durch seine Allianz mit Nokia wohl einen Schritt weiter gekommen: De facto etabliert sich das Web 2.0-Schwergewicht damit erstmals als Standard-Applikation auf mobilen Endgeräten ab Werk. Ab Oktober soll eine Facebook-Applikation Standard auf den Nokia N97 mini-Telefonen werden. Die eigenen mobilen Web 2.0-Pläne von Nokia, die noch 2008 intensiv verfolgt wurden, sind durch die Kooperation wohl erst einmal ad acta gelegt.

Die „Lifecasting“ genannte Facebook-Software soll aber nicht nur die bekannten Basisfunktionen aus dem herkömmlichen Internet beinhalten, sondern insbesondere um spezifische mobile Komponenten erweitert sein: Standortbezogene Dienste, SMS-Integration und ein Navigations-Tool, um zu einem Freund oder einem bestimmten Ort zu gelangen, sollen das Netzwerk stärker „mobilisieren“. Etwa 30 von 250 Millionen aktiven Facebook-Nutzern greifen derzeit von unterwegs auf das soziale Netzwerk zu.

 


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