31.05.2010 - Gerade in den KMU sind die zeitlichen und monetären Budgets oft knapp. Viele haben sich deshalb bereits dazu entschlossen, soziale Medien für ihr Marketing zu nutzen.

Gerade in den KMU sind die zeitlichen und monetären Budgets oft knapp. Viele haben sich deshalb bereits dazu entschlossen, soziale Medien für ihr Marketing zu nutzen.

Trotz bester Absichten kann die Strategie, soziale Netzwerke mit an Bord zu nehmen, die Kapazitäten eines kleineren Unternehmens schnell überstrapazieren. Deshalb brauchen gerade sie einen ausgefeilten Plan, der die Nutzung strukturiert und Verfahren vorzeichnet. Zu diesem Zweck veröffentlichte nun drei Handlungsempfehlungen, die bei der Planung geeigneter Maßnahmen Unterstützung bieten sollen. Zunächst sollte jeder Betrieb rechtzeitig die eigene Firmierung in den ausgewählten Netzwerken für sich beanspruchen. Schnell könne es sonst geschehen, dass Wettbewerber oder gar Betrüger sich die Bezeichnung sichern und dann, unter Umständen, Geld für die Freigabe fordern oder sich gar gänzlich unwillig zeigen, sie frei zu geben. Unternehmensprofile, so die Experten, würden mittlerweile als Instrument des CRM (Customer Relationship Management) genutzt und seien in bisherigen Untersuchungen stets als kostengünstiges und verhältnismäßig wirkungsvolles Mittel aufgefallen, um Kundenbeziehungen herzustellen und zu verbessern.

Der zweite Tipp bezieht sich auf die Phase nach der Profileinrichtung. Es sei ein weit verbreiteter Fehler, so Pam Oliver von Manta, dass die Firmen einen Account aktivierten, dann aber davon ausgingen, dass die Arbeit getan sei und die positiven Effekte sich von alleine entfalteten. Freilich aber kann genau das Gegenteil eintreten, denn die Nutzer der Web-Communities bestrafen ungepflegte Profile mit veralteten oder gänzlich fehlenden Informationen mit negativen Bewertungen oder – fast noch schlimmer im sozialen Universum – mit Missachtung. Zwar so, Oliver, gebe es durchaus Infos im Account, die unverändert bleiben könnten und müssten, jedoch sei es beinahe zwingend, bestimmte Bereiche regelmäßig mit neuen Inhalten zu aktualisieren und somit laufende Veränderung zu signalisieren. Wichtig sei, zu verstehen, dass soziale Medien keinen unmittelbaren Umsatz erbrächten, jedoch die Kunden in Bereiche dirigieren könnten, in denen auf direktem Wege die Firmenkasse angesteuert werde. Zu guter Letzt rät Manta dringend dazu, auf dem Profil etwas anzubieten. Auch wenn nicht jeden Tag mit einem 50prozentigen Rabatt aufgewartet werden könne, sollten zumindest Produktinformation, die neuesten Angebote und auch Nachrichten aus dem Betrieb die Seite füllen. Die Nutzer sollten dazu angeregt werden Kommentare zu hinterlassen und sich aktiv mit dem Unternehmen auseinander zu setzen.

 


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