13.12.2010 - Wohl noch nie hat der Versandhandel so goldene Zeiten erlebt, wie heute, da der Online-Handel ihn trägt. Das Brechen von Rekorden ist fast alljährliche Tradition geworden.

Wohl noch nie hat der Versandhandel so goldene Zeiten erlebt, wie heute, da der Online-Handel ihn trägt. Das Brechen von Rekorden ist fast alljährliche Tradition geworden.

Und so gibt der (bvh), in Kooperation mit TNS Infratest auch zum Ende dieses Jahres wieder die neuesten Zahlen aus der Versandhandelsbranche preis, die erneut drauf und dran sind, die Messlatte etwas höher zu setzen. Wenn man nämlich von eCommerce spricht, so meint man damit zwangsläufig auch den Versand von Waren und Gütern, denn die Bequemlichkeit, nicht selbst das Haus verlassen zu müssen ist einer der größten Vorteile des Online-Handels. Die Prognose des bvh aus dem Sommer wurde sogar übertroffen – man hatte bis zum Endes des Jahres einen deutschlandweiten Umsatz von 29,9 Milliarden Euro prognostiziert. Nun aber errechneten die Analysten, dass wohl die Grenze von 30 Milliarden noch innerhalb dieses Zeitraums überschritten werden wird; konkret sollen 30,3 Milliarden Euro Umsatz generiert werden: ein Allzeithoch.

Und so ist es kein Wunder, dass der bvh-Präsident Thomas Lipke in festlicher Laune ist. Das großartige Ergebnis für 2010 zeige, dass sich die Kunden bei Online- und Versandhändlern wohl fühlten, was dazu beitrage, dass sich die Branche rasant entwickle. Tatsächlich ist die Sparte eShopping aus dem Versandgeschäft nicht mehr wegzudenken, werden doch für dieses Jahr 18,3 Milliarden Euro Umsätze aus dem digitalen Bereich erwartet, was satte 60,4 Prozent des gesamten Versandhandels sind. Noch in 2009 hatte der eCommerce mit 15,5 Milliarden Euro für nur 53,3 Prozent verantwortlich gezeichnet; die ökonomische Erholung schlägt sich also erfreulicherweise auch in der Binnennachfrage nieder. Einkaufen über das Internet gehöre immer mehr zum täglichen Leben, sodass Online-Shopping kein Nischenphänomen mehr sei, freut sich auch bvh-CEO Christoph Wenk-Fischer. Im Weihnachtsgeschäft seien vor allem Textilien, Bekleidung und Schuhe sowie Bild- und Tonträger, Elektroartikel, Schmuck und Uhren und – wie könnte es anders sein - Spielwaren gefragt.

 


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