20.10.2003 – Im dritten Quartal 2003 verfügten 55 Prozent aller deutschen Erwachsenen über einen Zugang zum Internet. Erstmals wurde auch in Ostdeutschland die 50 Prozent-Marke geknackt.
Im dritten Quartal 2003 verfügten 55 Prozent aller deutschen Erwachsenen über einen Zugang zum Internet. Erstmals wurde auch in Ostdeutschland die 50 Prozent-Marke geknackt.
Insgesamt gesehen blieb damit der Nutzeranteil im Vergleich zum letzten Quartal stabil, wie die in ihren aktuellen Internet-Strukturdaten berichtet.
Erstmals besitzt mehr als die Hälfte aller Ostdeutschen (51 Prozent) einen Internet-Zugang, während dies im Westen der Republik bereits 56 Prozent sind. Auch weiterhin zeigen sich große geschlechtsspezifische Unterschiede: 62 Prozent der Männer verfügen über einen Internet-Zugang, bei Frauen liegt der Anteil erst bei 49 Prozent. Von allen Deutschen mit Internet-Zugang verbringen 35 Prozent in der Woche bis zu zwei Stunden im Internet, weitere 39 Prozent zwischen drei und zehn Stunden und 16 Prozent verweilen mehr als 10 Stunden im Web. Jeder Zehnte gibt jedoch an, den Internet-Anschluss nicht selbst zu nutzen. Bei den über 59-Jährigen sind dies sogar 22 Prozent. Innerhalb der Altersgruppen hat sich ebenfalls im Vergleich zum vorangegangenen Quartal wenig geändert. Noch immer liegt der Anteil der Onliner bei allen Altersgruppen bis 49 Jahren bei 70 Prozent und mehr, die 50- bis 59-Jährigen sind mit 59 Prozent leicht überdurchschnittlich häufig vertreten, wohingegen die über 59-Jährigen mit 20 Prozent weiterhin stark unterrepräsentiert sind.
Die Quartalsdaten basieren auf repräsentativen telefonischen Befragungen der Forschungsgruppe Wahlen unter insgesamt 3.713 Deutschen ab 18 Jahren.
10.10.2003 – Was denken die Deutschen über das Internet?
01.10.2003 – Europas Kinder gehen online
04.09.2003 – Internetnutzung in Europa
19.09.2003 – Internetnutzung: Allein das Alter zählt
10.09.2003 – Nutzerzahlen in Deutschland deutlich angestiegen
Mehr News | Spotlights zum Thema ‚Nutzerzahlen‘
