15.08.2001 – Mit einem größeren Sicherheitsbewusstsein könnten sich viele Unternehmen relativ einfach gegen einen größeren Virenbefall ihrer Netzwerke schützen.
Mit einem größeren Sicherheitsbewusstsein könnten sich viele Unternehmen relativ einfach gegen einen größeren Virenbefall ihrer Netzwerke schützen.
Zu dieser Auffassung gelangt jedenfalls die Unternehmensberatung , die in einem aktuellen Statement eine Lanze für den vermehrten Einsatz digitaler Signaturen in Unternehmen zu brechen versucht. Mit der Installation eines elektronischen Zertifikats auf dem Arbeitsplatz können die eMail-Systeme so eingestellt werden, dass für das Versenden von Mails der Einsatz einer elektronischen Signatur notwendig ist. Das ist ein einfacher, aber wirksamer Schutz vor eMail-Würmern, den leider noch die wenigsten Unternehmen einsetzen", so Wilhelm Alms, Vorstandsvorsitzender bei Mummert & Partner.
Denn immerhin würden 99 Prozent aller eMail-"Würmer" – wie beispielsweise Sircam – innerhalb der Unternehmen selbst verschickt. Der Schaden der daraus erwächst, beläuft sich inzwischen auf weltweit 17,1 Milliarden US$.
Gerade große Unternehmensnetze sind betroffen, da sich Viren über lokale eMail-Programme lawinenartig verbreiten. Doch fast alle unternehmensinternen eMails sowie die Kommunikation zwischen den Niederlassungen über Intranet sind noch vollkommen ungeschützt. Ein konkretes Ergebnis dieses noch mangelhaften Sicherheitsbewusstseins: Gegenwärtig setzen lediglich vier Prozent der deutschen Unternehmen Sicherheitssoftware und Verschlüsselungsprogramme für den eMail-Verkehr ein. Für die Unternehmensberater eine vollkommen ungenügende Zahl.
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