Empfänger werden resistent gegen Spam

15.10.2003 – Die Internet-Nutzer scheinen im Umgang mit Spam-Mails immer geübter zu werden. Die Öffnungsrate dieser Mails sinkt weiter.

Die Internet-Nutzer scheinen im Umgang mit Spam-Mails immer geübter zu werden. Die Öffnungsrate dieser Mails sinkt weiter.

Zwar bleibt Spam für 89 Prozent der Internet-Nutzer das größte Problem bei der eMail-Nutzung, doch gleichzeitig sind die Mittel zur Spam-Abwehr immer stärker verfeinert worden. Zu diesem Ergebnis kommt die „2003 Consumer eMail Study“, die von durchgeführt wurde. So setzen z.B. inzwischen 52,9 Prozent der befragten Nutzer auf den Einsatz von so genannten Bulk-Ordnern, in die denen ungewünschten Werbebotschaften ungelesen verschwinden. Weitere 36,1 Prozent vertrauen der Spam-Funktion ihres eMail-Programms und 15,9 Prozent haben eine spezielle Filtersoftware installiert. Immerhin 13,7 Prozent der befragten Nutzer gaben an, für Online-Käufe und Bestellungen eine zweite eMail-Adresse zu benutzen und sich so prophylaktisch zu schützen.

Nur noch vier Prozent der Internet-Nutzer schauen sich die erhaltenen Spam-Mails an und entscheiden dann, ob der Inhalt für sie von Interesse ist. Jedoch dürfte dies bei der Vielzahl der verschickten Mails immer noch ein einträgliches Geschäft für die Versender dieser oft zweifelhaften Werbebotschaften sein. Insgesamt findet jeder Internet-Nutzer durchschnittlich 264 eMails pro Woche in seiner Mailbox. Davon sind 56 Prozent als Spam einzuordnen.

 


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